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Der Bundesrat setzt einen Ausschuss ein, der im Rahmen der UBS-Affäre eine Strategie zur Wahrung der Interessen der Schweiz entwickeln soll. Dem Ausschuss gehören Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey an.
Der Ausschuss habe die Aufgabe, eine Strategie zu entwickeln, wie im Rahmen der UBS-Affäre «die Interessen unseres Landes zu verteidigen sind», sagte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz. Die dreiköpfige Delegation werde Fragen rund um das Bankgeheimnis und den Finanzplatz prüfen.
Die strategischen Fragen müssten «sehr schnell» gestellt werden, sagte Merz, ohne aber einen Zeitplan zu konkretisieren. Unterstützt wird der Ausschuss des Bundesrates durch eine Expertengruppe von Juristen, Bankfachleuten und Diplomaten. (SDA)
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Bundesrat Hans-Rudolf Merz (Keystone)