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Wo krieg ich nun das fehlende Geld her, denkt sich wohl US-Präsident Barack Obama.
(Reuters)Weiterer Rückschlag für Obama: Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft bevorzugt die umstrittene Bank Goldman Sachs jetzt Mitt Romney.
Kein anderes US-Unternehmen zahlte vor vier Jahren mehr in die Wahlkampfkasse der Demokraten als Goldman Sachs. Doch jetzt kehrt ihm die umstrittene Investmentbank den Rücken und unterstützt den Kandidaten der Rupublikaner.
Rund eine Million Dollar erhielt Obama im Wahlkampf 2008. Diesmal gibts gerade noch einen Zehntel davon, wie das «Wall Street Journal» herausfand. Mitt Romney erhält hingegen fast zwei Millionen.
Die Kehrtwende erstaunt doppelt. In der Geschichte des US-Wahlkampfs wechselte noch nie ein Top-Geldgeber vom einen Lager zum anderen. Und seit Goldman Sachs im US-Wahlkampf mitmischt, hat sie noch nie einen republikanischen Anwärter unterstützt.
Obama war nicht gut zu den Investmentbankern
Woher kommt der Sinneswandel? Laut Goldman-Bankern habe Obama schlecht über sie geredet und die Aufsichtsbehörden auf sie gehetzt.
Das «Wall Street Journal» schreibt: «Die Goldman-Topmanager fühlen sich betrogen. Getäuscht von den demokratischen Abgeordneten und vom Weissen Haus, die sie Jahre lang für freundlich gesinnte Verbündete gehalten hatten.» (alp)
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