Goldman Sachs wechselt die Seite Mega-Sponsor lässt Obama fallen

  • Publiziert: 10.10.2012
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Wo krieg ich nun das fehlende Geld her, denkt sich wohl US-Präsident Barack Obama.

(Reuters)

Weiterer Rückschlag für Obama: Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft bevorzugt die umstrittene Bank Goldman Sachs jetzt Mitt Romney.

Kein anderes US-Unternehmen zahlte vor vier Jahren mehr in die Wahlkampfkasse der Demokraten als Goldman Sachs. Doch jetzt kehrt ihm die umstrittene Investmentbank den Rücken und unterstützt den Kandidaten der Rupublikaner.

Rund eine Million Dollar erhielt Obama im Wahlkampf 2008. Diesmal gibts gerade noch einen Zehntel davon, wie das «Wall Street Journal» herausfand. Mitt Romney erhält hingegen fast zwei Millionen.

Die Kehrtwende erstaunt doppelt. In der Geschichte des US-Wahlkampfs wechselte noch nie ein Top-Geldgeber vom einen Lager zum anderen. Und seit Goldman Sachs im US-Wahlkampf mitmischt, hat sie noch nie einen republikanischen Anwärter unterstützt.

Obama war nicht gut zu den Investmentbankern

Woher kommt der Sinneswandel? Laut Goldman-Bankern habe Obama schlecht über sie geredet und die Aufsichtsbehörden auf sie gehetzt.

Das «Wall Street Journal» schreibt: «Die Goldman-Topmanager fühlen sich betrogen. Getäuscht von den demokratischen Abgeordneten und vom Weissen Haus, die sie Jahre lang für freundlich gesinnte Verbündete gehalten hatten.» (alp)

Beliebteste Kommentare

  • Ronny  Egger
    Es scheint, dass die Goldman-Banker nur diejenigen Politiker unterstützen, welche ihnen nach den Wahlen etwas bringen. Das Wohl des Landes und dessen Bevölkerung ist ihnen dabei völlig egal!
  • Mattos  Pieros
    Tja, Obama lässt sich halt nicht kaufen. Die Gelder sind eh nur Schmiergelder.

Alle Kommentare (10)

  • Boy  Billy , Schaffhausen
    Da Mitt nicht die geringste Ahnung von Weltpolitik hat kann man davon ausgehen, dass sich dies auch an der nächsten Debatte zeigen wird. Spätestens dann wird allen klar werden, dass er nur ein sehr sympathischer, schwerreicher Clown ist, ohne Plan und ohne Chancen. Das Volk hat ausserdem genug von den Bankstern und Profiteuren die sich mit perverser krimineller Energie und unerhört viel Arroganz Million um Million an Boni abkassieren um es dann im Puff zu verpuffen ...
  • Larry  Kaufmann
    Leider ist die Presse sowohl in Amerika als auch in Europa grundsätzlich links angehaucht und hat daher über Mitt Romney wenig, und nur Schlechtes, berichtet. Mitt ist nicht ein irrer Rechts-Radikaler - er war mit Erfolg Gouverneur von Massachusetts, wo er mit einer von Demokraten dominierten Regierung produktiv zusammenarbeitete was Obama umgekehrt nicht geschafft hat. Mitt wird einen guten US-Präsidenten abgeben, auch wenn in Europa nicht so beliebt wie der unfähige Gutmensch Obama.
  • Peter  Meili , zürich
    Immerhin müssen in den USA die Quellen der Geldgeber im Wahlkampf offen gelegt werden. Die Schweiz ist das einzige demokratische Land in dem parteispenden nicht offen gelegt werden müssen und so die Bürger keine Ahnung haben welche Mächte hinter einer Partei stehen !
  • karin  furter , zürich
    Ein riesen Wahltheater mit Millionen von Dollars,damit der Gewinner sich President nennen kann und als Maionette der Bankster den Kopf hinhalten kann,für deren Politik! Ich möchte den Titel nicht geschenkt haben!!!
  • rolf  sulzer
    obwohl bestens bekannt, dass es viel geld braucht um präsident der usa zu werden, wird sich bei dieser wahl zeigen, zu was das geld fähig ist, wenn obama nicht wieder gewählt wird.
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