Mega-Panne bei Credit Suisse Fondsmanager erhält aus Versehen 1,5 Mio Dollar – und haut ab!

NEW YORK - USA - Die Bank hat einem windigen Fondsmanager aus Versehen 1,5 Millionen US-Dollar überwiesen. Statt die Summe zurückzugeben, machte sich Joseph Galbraith (42) mit dem Geld aus dem Staub.

Hat gut lachen: Fondsmanager Joseph Galbraith 842) bekam von der Credit Suisse irrtümlich 1,5 Mio. US-Dollar überwiesen. Er und das Geld sind mittlerweile verschwunden. play

Hat gut lachen: Fondsmanager Joseph Galbraith 842) bekam von der Credit Suisse irrtümlich 1,5 Mio. US-Dollar überwiesen. Er und das Geld sind mittlerweile verschwunden.

New York Times

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Diese Panne ist nicht nur peinlich – sondern auch ziemlich teuer. Die Credit Suisse hat dem US-Hedgefondsmanager Joseph Galbraith (42) irrtümlich 1,5 Millionen US-Dollar überwiesen. Das Problem: Wie die «New York Times» berichtet, ist das Geld verschwunden – genau wie der windige Vermögensverwalter. Die falsche Überweisung war dabei kein einfacher Tippfehler: Gleich in drei Transaktionen soll die Bank die Millionen-Summe im Januar überwiesen haben.

Fehler erst nach zwei Wochen bemerkt

Pikant: Der Fehler wurde erst zwei Wochen später bemerkt. Die Firma des US-Amerikaners «Hedgefonds Galbraith Capital Investment Management» befand sich zu diesem Zeitpunkt schon in der Abwicklung – auf den Konten der Credit Suisse war kein einziger Rappen mehr.

Erst ein Brief, dann die Klage

Die Bank hat Joseph Galbraith laut der «New York Times» zunächst angeschrieben – mit der Bitte um Rücküberweisung. Ohne Erfolg. Im August verklagte Credit Suisse schliesslich den Mann. Wohl die einzige Chance das Geld je wiederzusehen. Angeblich befindet sich Galbraith mit seiner zweiten Frau im Steuerparadies Monaco.

Übrigens: Das letzte Mal hörte, oder besser las, die Credit Suisse am 5. Februar von Galbraith. In einer kurzen, lockeren E-Mail schrieb er: «Keine Panik - ich kümmere mich drum.»

Die Credit Suisse wollte sich gegenüber der «New York Times» nicht zu dem Thema äussern. (dr/SDA) 

Publiziert am 30.10.2014 | Aktualisiert am 30.10.2014
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4 Kommentare
  • Paul  Schindler aus Winterthur
    30.10.2014
    Mich wundert nur das die Bank das überhaupt bemerkt hat!
    Es passieren doch noch Wunder.
  • Gerry  Kuster 30.10.2014
    Mit eineinhalb Millionen nach Monaco? Das lohnt sich aber nicht wirklich, da kann man sich weder ein Haus noch eine Wohnung dafür kaufen. Ausserdem liefert Monaco aus. Weshalb nicht runter nach Brasilien dort reicht das Geld bis ans Ende des Lebens. Ich hätte es auch genommen.
    • Timo  Schmid aus Villnachern
      30.10.2014
      er ist fondsmanager, hat also sicher kein büezerlohn bezogen, da wird wohl schon noch das ein oder andere milliönchen mehr dabei sein
  • Guerino  Dal Santo , via Facebook 30.10.2014
    Und solchen Fondsmanagern traut man viel Geld zur Verwaltung an. Beim Geld steht der Menschenverstand scheinbar still.