Lohnherbst wird heiss Gewerkschaften fordern 1,5 Prozent mehr Lohn

BERN - Trotz fallenden Konsumentenpreisen: Der Gewerkschaftsbund steigt mit hohen Forderungen in die Lohnverhandlungen. Die Firmen sollen ihren Angestellten nächstes Jahr 1 bis 1,5 Prozent mehr zahlen.

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Schweizerische Gewerkschaften wollen 1,5 Prozent mehr Lohn play
SGB-Chef Paul Rechsteiner. Keystone

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert in den anstehenden Lohnverhandlungen Lohnerhöhungen von bis zu 1,5 Prozent. Im Bau fordert er 80 Franken mehr Lohn generell, im Ausbaugewerbe ein Plus von 1 Prozent sowie eine Krankenkassenzulage. Ebenfalls eine Erhöhung von 1 Prozent fordert der SGB im Detailhandel. Dasselbe gilt für die Swisscom und die Post. In der Maschinenindustrie wird eine Lohnerhöhung von mindestens 70 Franken für alle verlangt.  

Der SGB begründet die Forderung mit der anziehenden Konjunktur und den steigenden Kosten für die Krankenkassen. Die Wirtschaftsentwicklung sei aufwärts gerichtet, auch in der Exportwirtschaft und der Maschinenindustrie, teilt der SGB mit. Die Finanzlage der öffentlichen Hand sei besser als vom Bund und den Kantonen dargestellt. Auch die Teuerung ziehe wieder an. Gegen Ende Jahr sei mit einer Zunahme um 0,5 Prozent zu rechnen. (gs)

Publiziert am 07.09.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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  • Hubi  Müller aus Höchstetten
    08.09.2016
    Als Arbeitgeber bleibt mir wohl bald nichts mehr anderes übrig, als die Löhne der effektiven Teuerung an zu packen. Gemäss mehrerer Jahre mit Deflation klar nach unten. Eine Frage der Zeit, bis wir uns den Nachbarländern Lohn und Preis mässig ein schönes Stück nähern müssen. Anders wird es nicht mehr lange weiter gehen. Träumer wie Rechsteiner, eigentlich ja kluge und gebildete Personen, kann niemand mehr ernst nehmen.
  • Beat  Spichtig 07.09.2016
    Immer wieder die gleichen Forderungen von Leuten, die wohl in ihrem Leben noch nie dafür sorgen mussten, dass sie Löhne bezahlen können!
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      08.09.2016
      Was soll das, sie fordern es ja für uns alle ein und nicht nur für sich!! Schon mal was von Solidarität gehört?
    • christian  kobler aus uznach
      08.09.2016
      Sie sehen das glasklar richtig! Diese Politiker sind einfach betriebsblind und sehen spüren die einfachsten Mechanismen und die Entwicklung im Gewerbe nicht mehr... Mehr Lohn geht nur noch, wenn die obligaten Abgaben sowie die Bürokratie für KMU reduziert würden. Es ist ja jetzt schon eine Riesenleistung, die jetzigen Löhne stemmen zu können!
  • Richard  Reich aus Basel
    07.09.2016
    Ich hätte auch gerne mehr Lohn, aber wenn ich die Geschäftsetwicklung in unserem Betrieb sehe, wird wohl nichts daraus. Man muss sogar froh sein, wenn man seinen Job auch im nächsten Jahr hat und nicht entlassen wird.
  • marc  klauser aus schmitten
    07.09.2016
    Nichts geht mehr. Unsere Regierung ist abhängig von Grossindustriellen und und ist eben genau kein Rechstaat mehr, Banken dürfen pleite gehen und der Kleine blutet. und jetzt kommt noch der Witz von Lohnerhöhung von dem kein Arbeitnehmer provitieren wird. Im Gegenteil, die Steuererklärung und Abrechnung auf das folgende Jahr wird zeigen wer wieder verliert.Wer wohl, Misterklärungen SGB?
  • marc  klauser aus schmitten
    07.09.2016
    1,5 Prozent mehr Lohn ergibt in der Steuerskala wieviel, Mister Schlaumeier? Weniger ist mehr und machen Sie besser etwas für die Steuerzahler die wegen ein paar Franken mehr Lohn noch mehr bezahlen. eine Skala haben sie wohl noch nie angesehen. Also machen Sie sich mal schlau, ansonsten sind die Steuerzahler nur kurz happy und verlieren schon wieder.mit ihrem Schwachsinn.