Logistik nach Rotterdam (NL) ausgelagert Unilever streicht 100 Jobs in Schaffhausen

Der Mischkonzern Unilever setzt an seinem Standort in Schaffhausen den Rotstift an: Rund 100 Stellen fallen dort weg. Grund: Die Logistik wird nach Holland ausgelagert.

Unilever streicht in Schaffhausen 100 Jobs wegen Logistikauslagerung play

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Bundespräsidentin Doris Leuthard im grossen Interview «Trump kann der...
2 6 Jahre Verspätung! Berliner Flughafen wird 2017 nicht eröffnet
3 SmartShuttle-CEO Daniel Landolf (57) «Chauffeure braucht es noch...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
10 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

Unilever setzt am Standort Schaffhausen den Rotstift an. Rund 100 Stellen aus dem Bereich Logistik werden von dort nach Rotterdam (NL) verlagert. Das wäre jede dritte Stelle, wie Unilever-Sprecher Konstantin Bark am Freitagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA zu einer entsprechenden Meldung des Lokalradios Munot sagte. 

Die betroffenen Mitarbeiter seien am Vortag informiert worden. Der Abbau werde bis zum nächsten Sommer umgesetzt. Man gehe jetzt in die Einzelgespräche mit den Mitarbeitern, unter denen viele Expats seien, die internationale Arbeitsverträge hätten.

Es würden sozialverträgliche Lösungen gesucht. «Wir gehen davon aus, dass ein Teil der betroffenen Angestellten nach Rotterdam wechselt», sagte Bark.

Der Standort Schaffhausen bleibe trotz der Stellenverlagerung mit erhalten, erklärte Bark. Dort würden künftig 200 Personen beschäftigt. Nicht betroffen ist der Standort in Thayngen SH, von dem aus das Schweizer Geschäft gesteuert wird. Für das Schweizer Geschäft arbeiten 1100 Personen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Unilever am Standort Schaffhausen 70 Stellen abgebaut. Diese wurden ins Ausland verlagert, unter anderem nach Asien und Amerika.

Publiziert am 16.09.2016 | Aktualisiert am 16.09.2016
teilen
teilen
10 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

6 Kommentare
  • Marcel  Blattner , via Facebook 16.09.2016
    Daniela Ponti:Auch die in Bern im Bundeshaus.
    Ist Ihnen das Stabilisierungsprogramm der Bundesverwaltung nicht bekannt?
    Informieren Sie sich.Dann sehen Sie,wie und wo der Bund in Zukunft sparen will.
  • süleyman  kovanci 16.09.2016
    Jeden tag lese ich in den zeitungen ,das stellen abgebaut werden.Gleichzeitig aber wird mir klargemacht,das die CH wirtschaft um 1.6 Prozent gewachsen sei,wie das geht ,kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen !
    • Alex  Gächter aus St.Gallen
      17.09.2016
      Ganz einfach, dort wo sie lesen verkaufen sich schlechte Nachricht besser als gute.
    • Markus  Affolter 17.09.2016
      Noch einfacher: In der freien Wirtschaft wird abgebaut und beim Bund wird aufgebaut und darum die auch immer höheren Gebühren, Steuern. Bussen etc etc
  • Daniela  Ponti 16.09.2016
    Uns ist es doch viele Jahre gut gegangen, ohne viel Aufwand. Die guten Jahre sind jetzt halt vorbei. Wir müssen in die Knie gehen - und über die Bücher - auch die in Bern, im Bundehaus.
  • René  Müller 16.09.2016
    Da hat die SVP sicher riesig Freude. Weniger Arbeitsplätze, gleich weniger Ausländer. (Die Millardäre sind ja nicht auf eine gute AHV, ALV, IV angewiesen.)