Liotard-Vogt nimmt Stellung «Das ist eine Kampagne gegen mich!»

BASSETERRE - Er habe sich wegen Betreibungen in die Karibik abgesetzt, so der Vorwurf. Alles falsch, sagt Patrick Liotard-Vogt (29) im Interview.

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Sie haben sich in Stäfa abgemeldet und sich laut «Handelszeitung» auf die Karibik-Insel St. Kitts abgesetzt. Warum?
Patrick Liotard-Vogt:
Es stimmt nicht, dass ich abgetaucht bin. Ich plante bereits im September, mich in der Schweiz abzumelden und nach St. Kitts zu ziehen. Ich habe dort 20 Millionen investiert und will am Puls unseres grossen Ressort-Projekts sein.

Das heisst, Sie kommen auch wieder in die Schweiz zurück?
Auf jeden Fall. Ich werde immer wieder nach Stäfa zurückkehren. Schliesslich wohnen meine Eltern dort.

Es heisst, Sie seien wegen drei Betreibungen abgetaucht. Sie haben 4,3 Millionen Franken Schulden.
Der erwähnte Betreibungsauszug ist veraltet. Eine Betreibung ist bereits gelöscht. Bei den anderen zwei Forderungen gibt es Verhandlungen. Auch diese Betreibungen werden sich in Luft auflösen.

Trotzdem, Ihr Betreibungsauszug ist nicht mehr sauber. Haben Sie sich mit dem Fussballer David Degen geeinigt?
Ja, das wird Ihnen auch sein Anwalt bestätigen. David und ich sind im Übrigen befreundet.

Die Diners Club Schweiz AG, an der Sie beteiligt sind, soll Sie offenbar wegen Kreditkarten-Schulden betrieben haben. Auch Joe Robinson, der ehemalige CEO Ihrer Social-Media-Plattform «A Small World», stellt Forderungen.
Ja, mit ihm habe ich noch eine Auseinandersetzung, die wir gerade am Bereinigen sind. Auch bei Diners sind wir kurz davor, eine Einigung zu finden.

Wissen Sie, wer den Betreibungsauszug der Presse zugespielt hat?
Ich habe eine Vermutung, wer dahinter stecken könnte. Aber ich möchte mich nicht dazu äussern. Aber das ist ganz klar eine Kampagne gegen mich!

Seit Jahren behaupten Sie, «A Small World» sei bald profitabel. Seien Sie ehrlich: Sie schreiben rote Zahlen.
Falsch. Wir schreiben seit Ende 2013 Gewinne. Zum ersten Mal in der Geschichte des Portals! Seit letztem Sommer haben wir die Mitgliederzahl reduziert. Sie bezahlen nun 105 Franken pro Jahr. 5 Franken davon gehen an eine wohltätige Stiftung.

Publiziert am 23.01.2014 | Aktualisiert am 02.07.2014
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