Legendäre MGs noch auf dem Fliessband So sieht eine Auto-Geisterfabrik aus

Diese Woche hat MG sein Werk in Longbridge (GB) geschlossen. Ein Grossteil davon wurde bereits vor Jahren stillgelegt. Aber nicht aufgeräumt.

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Früher hatte MG Klasse. Heute ist der britische Autobauer nur ein Schatten seiner selbst. So überrascht es nicht, dass der Konzern seine letzte europäische Fabrik in Longbridge südlich der Grossstadt Birmingham (GB) schliesst. Eine 110-Jährige Ära geht damit zu Ende.

Rund 25 Stellen fallen weg. Und das in einem Werk, wo zu Bestzeiten 25'000 Angestellte gearbeitet hatten! Alle MG-Modelle werden jetzt komplett in China gebaut.

Kein Wunder: Nach dem Konkurs 2005 wurden die Reste des MG-Rover-Konzerns nach China verscherbelt. Der Name Rover verschwand komplett, MG überlebte. Heute arbeiten noch 300 Angestellte in Grossbritannien – hauptsächlich Designer und Ingenieure.

Fliessbänder ungenutzt

Vor zwölf Jahren waren alleine in der Fabrik in Longbridge 5000 Arbeiter beschäftigt. Von einem Tag auf den anderen standen sie auf der Strasse. 

Nach der Übernahme der Chinesen wurde nur noch ein Bruchteil der Fabrik genutzt. Viele Fliessbänder blieben darum über zehn Jahre unangetastet. Und weggeräumt wurde nichts, wie neue Bilder zeigen (siehe Fotostrecke). 

MG läuft seit Jahren auf Sparflamme. Das zeigen auch die Verkaufszahlen. Dieses Jahr rechnet der Autobauer in Grossbritannien mit 5000 Verkäufen. In der Schweiz werden die China-MGs nicht angeboten. (bam)

Publiziert am 02.10.2016 | Aktualisiert am 03.10.2016
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