Länger offen Post macht vorwärts am Schalter

Die Post wird kundenfreundlicher. Sie gibt Gas bei der Umsetzung längerer Öffnungszeiten. Das entspricht einem Bedürfnis.

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Der gelbe Riese holt auf – derzeit bei den Öffnungszeiten der Schalter. In der grössten Schweizer Poststelle Post-Parc in Bern trumpft der Konzern jetzt mit langen Öffnungszeiten auf. Unter der Woche sind die Schalter von 7:30 bis 21 Uhr bedient, samstags von 8 bis 17 Uhr. Am Sonntag öffnet die Filiale von 16 bis 21 Uhr.

Damit führt die Post in Bern ein, was in Zürich schon seit Jahren üblich ist: länger Schalter offen halten bis in die Nacht hinein. Beispiele: die Zürich Sihlpost hat wochentags von 6:30 bis 22:30 Uhr geöffnet (Sonntags von 10 bis 22 Uhr), Poststelle Basel 2 von 7 bis 20 Uhr (Sonntags 13 bis 18:30 Uhr), Poststelle Luzern 2 von 9 bis 20 Uhr (Sonntags 13:30 bis 17:30 Uhr)und Poststelle Lausanne 1: 8 bis 20 Uhr (Sonntags 16 bis 19 Uhr).

Post-Sprecher Bernhard Bürki sagte vor kurzem: «Die Post richtet sich bei den Schalteröffnungszeiten an den Verhältnissen vor Ort aus, um die Bedürfnisse der Kunden möglichst gut zu berücksichtigen.»

Eine Ausdehnung der Öffnungszeiten ist vorprogrammiert. Der Nationalrat behandelt am kommenden Montag das Bundesgesetz über die Ladenöffnungszeiten: «Eine Vorlage, die für den Detailhandel von grösster Wichtigkeit ist», sagt Patrick Marty, Leiter Geschäftsstelle IG Detailhandel zu BLICK.

Die Detailhandelslobby befürwortet die geplante Teilharmonisierung der Öffnungszeiten. Die bislang sehr restriktiv geregelten Öffnungszeiten behinderten den Handel im Wettbewerb mit der ausländischen Konkurrenz in Grenznähe. Auch die Post dürfte über eine Harmonisierung der Öffnungszeiten nicht traurig sein.

Publiziert am 26.02.2016 | Aktualisiert am 26.05.2016
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7 Kommentare
  • Peter  Brunner 26.02.2016
    Wetten dass diese Öffnungszeiten in Bälde zu Ungunsten der Kundschaft geändert werden?
  • Jean-Pierre  Hubschmid aus Bülach
    26.02.2016
    Längere Öffnungszeiten bedingt mehr Angestellte, dadurch mehr Wasser und Sromverbrauch - Löhne- mehr Sozialabgaben und wen möglich noch die Preise senken. Wie kann das aufgehen? Das Drfladen Sterben ist somit sicher. Die Post schliess immer mehr Postellen in den kleinen Dörfer und die alten Leute wissen Bald nicht mehr weiter. Wie sie zum Geld kommen oder wie sie Einkaufen können. Es können nicht alle Autofahren und in vielen Orten ist auch die ÖV nicht vertretten. Also was machen wir mit denen?
  • jean-claude  niederhoffer aus bern
    26.02.2016
    das ich nicht lache die ruoff macht ja nur leere versprechungen mit ihrm kramerladen. wenn man rein kommt sieht es aus wie in einem billigen kramerladen aber nicht nach post sehr schade die schalter halle super neuer besse wischt gut.
  • Beat  Müller aus Bern
    26.02.2016
    Lustig, die Privatindustrie passt die Öffnungszeiten wenigstens einbisschen der Realität an, andere Staatsbetriebe wie Gemeindeverwaltungen
  • Keller  Dodo 26.02.2016
    Ich wäre schon glücklich, wenn die Post im Einkaufszentrum annähernd die gleichen Öffnungszeiten hätte, wie alle anderen Läden im Center!
    • Eron  Thiersen 26.02.2016
      Oder wie alle anderen Läden im Einkaufscenter Bargeld annimmt! Ausgerechnet die Post verwehrt sich gegen Bargeld obwohl rechts und links der Agenturen sich anderen Läden befinden und Bargeld akzeptieren. Ist doch völlig weltfremd! Da arbeitet ein etwas desktruktives Kader am Standort und an der Platzierung ihrer Agenturen vorbei!