Kurze Trips statt lange Ferien Die Schweiz wird zum Quickie-Land

Eine Auswertung der Tourismus-Zahlen zeigt, dass die Verweildauer der Touristen in der Schweiz immer kürzer wird. Die Aufenthaltsdauer in Bergsport- und Kurorten war vor 65 Jahren noch dreimal so hoch.

Zürich verzeichnet in der Schweiz die höchsten Übernachtungszahlen. 2014 waren es fast 3 Millionen. play

Zürich verzeichnet in der Schweiz die höchsten Übernachtungszahlen. 2014 waren es fast 3 Millionen.

Keystone

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Einwöchige Skiferien sind Schnee von gestern. Heute bleiben Touristen in bekannten Bergsport- und Kurorten durchschnittlich noch 2,8 Tage lang. Heute ist also eher ein Ski-Wochenende statt eine Ski-Woche der Standard.

Eine Auswertung von Zahlen des Bundesamts für Statistik in der «NZZ» zeigt: Der Tourismus in der Schweiz hat in den vergangenen Jahrzehnten einen starken Wandel erlebt.

Ski-Weekend statt Ski-Woche

Da ist einerseits die Dauer der Aufenthalte. Gäste bleiben nicht mehr so lange in den Tourismusgebieten wie früher. In den 1950er Jahren blieben Gäste durchschnittlich 8,7 Tage in Arosa, Davos, Engelberg, Flims, Interlaken, St. Moritz und Zermatt.

1980 waren es noch 5,3 Tage, 20 Jahre später 3,6 Tage und 2014 nur noch 2,8 Tage. In den Städten hingegen war die Aufenthaltsdauer schon immer im Schnitt zwei Tage lang.

Städte mit vielen Logiernächten

Betrachtet man die Logiernächte, dann führen Städte die Rangliste an. Seit 1960 kämpfen Zürich und Genf um die Spitze der Liste. Einen herben Absturz erlebte dagegen Davos.

Vor 65 Jahren war Davos mit 1,4 Millionen Logiernächten Spitzenreiter in der Schweiz. Die Zahl der Kuraufenthalte sind da allerdings inbegriffen. Heute liegt Davos abgeschlagen auf dem sechsten Platz. Der bündner Ferienort verzeichnet nur noch 831'360 Logiernächte.

Das Geschäft ist schnellebig. Zu den Aufsteigern bezüglich Logiernächten seit 1990 gehören Basel (+69%), Zürich (+36%), Bern (+29%), Luzern (+24%), Zermatt (+13%) und Interlaken (+7%). (ogo)

Publiziert am 31.12.2015 | Aktualisiert am 31.12.2015
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Ketchup im Anflug Zauberer machts Kalb am Burger-Stand

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1 Kommentare
  • Michi  Martin aus Aesch
    31.12.2015
    Basel ist die langsam aufstrebende Metropole der Schweiz, viel Kunst, viele Messen, viel Business, viel Forschung und eine gute Universität, auch so nebenbei, eine schöne, kosmopolitische Stadt, die lange verkannt wurde. Und Basel hat den längsten See Europas und noch mit fliessendem Wasser, den Lake Rhein..........