Kriminelle können Daten missbrauchen Vorsicht mit der Bordkarte!

Den Boarding Pass achtlos wegzuwerfen, kann böse Folgen haben: Kriminelle können persönliche Details herausfinden und sogar Buchungen ändern.

Preise von Flugtickets verändern sich laufend. play
Nicht einfach wegwerfen: Bordkarte. ZvG

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Das auf Luftfahrt spezialisierte Nachrichtenportal «Aerotelegraph» warnt davor, seine Bordkarte via Facebook, Twitter oder ein anderes Soziales Medium zu teilen oder einfach achtlos in den nächsten Kübel zu werfen. Im aufgedruckten Strichcode verstecken sich viele Daten, die Kriminelle ausnutzen könnten, warnt das Magazin.

Persönliche Daten einsehbar

Wie einfach das geht, hat «Aerotelegraph» selbst ausprobiert: mit dem Boarding Pass einer indischen Journalistin, den diese kürzlich bei Twitter gepostet hatte. Mit dem darauf verzeichneten Namen und der Reservierungsnummer konnte das Magazin auf die Reservierung der ihnen unbekannten Passagierin zugreifen.

«Persönliche Daten wie E-Mail oder Mobiltelefonnummer waren da genauso einsehbar wie der Kaufpreis des Tickets und die Rückflugdaten», so das Ergebnis. «Problemlos hätten wir den Flug auch annullieren oder umbuchen können.» Oft seien auch Telefonnummern von Kontaktpersonen einsehbar oder zukünftige Buchungen.

Sogar der Strichcode kann gelesen werden

Nicht immer stehe gleich alles auf der Bordkarte. Im Internet frei verfügbare Strichcodeleser würden aber sofort mehr verraten, wie der amerikanische Sicherheitsexperte Brian Krebs kürzlich geschrieben habe. Und das könne genutzt werden. Wer seine Bordkarte postet oder sie auch nur unachtsam irgendwo in einem Mülleimer wirft, der handle fahrlässig, warnt das Magazin. (sf)

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 15.10.2016
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10 Kommentare
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    15.10.2016
    Probleme damit ? Dann sollen die Airports am Zielflughafen Drehkreuze einrichten, deren Ausgang nur mit Bordkarten zu überwinden sind und sie dabei nicht mehr auswerfen....
  • Michael  Berger aus St. Gallen
    15.10.2016
    Gut zu wissen. Wusste nicht, dass ich in Gefahr bin. Allerdings bezweifle ich, dass das Risiko signifikant ist. Trotzdem werde ich künftig darauf achten die Bordkarten korrekt zu vernichten.
  • Paulo  Suizo , via Facebook 15.10.2016
    man kanns ja auch ein wenig übertreiben mit der sicherheit !
    wenn jemand einem anderen schden zufügen will, gibt es keinen wirklichen schutz dagegen. warum also soll ich nun aus lauter angst noch einen tragbaren papierschredder mitschleppen ?
    ein wenig gesunden menschenverstand und gottvertrauen reicht .
  • Marcel  Blattner , via Facebook 15.10.2016
    Menschen sind wie Kinder.Sollte man wissen, solche Karten nicht einfach wegzuwerfen.
    Mit solchen Berichten,kann man Seiten füllen.
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    15.10.2016
    Wieso soll sich jemand die Mühe machen, anhand der weggeworfene Boardingcard eines völlig Unbekannten die Telefonnummer herauszufinden? Sie steht auch im Telefonbuch und ist kein Geheimnis. Und Umbuchungen kosten meistens und werden sofort durch Mail angezeigt.
    • Sarah  Keller 15.10.2016
      Lustig, im Telefonbuch von ganz Italien taucht kein einziges Mal der Name Safnanno auf ....