Konjunktur Chinas Exporte im November überraschend gestiegen

Peking – Der chinesische Aussenhandel hat sich im November überraschend gut entwickelt. Die Exporte legten nach US-Dollar berechnet erstmals seit neun Monaten wieder leicht zu.

Lichtblick für Weltkonjunktur: Chinas Aussenhandel nimmt wieder zu play
Container-Hafen im chinesischen Qingdao: Der Aussenhandel der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hat im November ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. KEYSTONE/AP CHINATOPIX

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Schweizer Homepage sagt es voraus So soll das iPhone 8 aussehen
2 BLICK in die neuen Google-Büros am Zürcher HB Ein WC für Frau, Mann...
3 Schweiz wieder Nr. 1 im Talente-Ranking Die klügsten Köpfe wollen zu...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Das Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug zwar nur 0,1 Prozent. Ökonomen hatten dagegen mit einem Rückgang von 5,0 Prozent gerechnet, nachdem es schon im Oktober einen Einbruch von 7,3 Prozent gegeben hatte.

Auch die Importe wuchsen im November überraschend. Sie stiegen um 6,7 Prozent, während die Fachleute einen Rückgang von 1,3 Prozent erwartet hatten.

Der Handelsüberschuss lag bei 44,61 Milliarden Dollar. Im bisherigen Jahresverlauf fielen die Ausfuhren allerdings insgesamt um 7,5 Prozent, die Einfuhren sanken um 6,2 Prozent.

Dennoch deutet die Entwicklung nach Einschätzung von Beobachtern auf eine Erholung der globalen und heimischen Nachfrage hin, zumal der Zuwachs des Handels in der chinesischen Währung Yuan berechnet noch ausgeprägter ausfiel.

China machte nach jahrelangem Boom jüngst eine Konjunkturabkühlung zu schaffen. Der Aussenhandel hatte seit Jahresanfang wenig zum Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt beigetragen. In den ersten drei Quartalen des Jahres erreichte das Wachstum vor allem dank höherer Verschuldung und Infrastrukturinvestitionen dennoch 6,7 Prozent. (SDA)

Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden