Knall im Detailhandel Coop kauft Aperto-Shops

BASEL - Detailhändler Coop kauft die Aperto-Gruppe. Und sichert sich so auf einen Schlag rund 30 Standorte in Schweizer Bahnhöfen. Die 19 Tankstellenshops von Aperto werden künftig von der Oel-Pool AG betrieben.

Gehören ab Anfang 2017 zu Coop: Die rund 50 Aperto-Shops in der ganzen Schweiz. play

Gehören ab Anfang 2017 zu Coop: Die rund 50 Aperto-Shops in der ganzen Schweiz.

PD

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Coop schlägt kurz vor Jahresende noch einmal zu. Und kauft die schweizerische Aperto-Gruppe, ein traditionelles Familienunternehmen. Damit sichern sich die Basler gute Standorte an diversen Schweizer Bahnhöfen – per Anfang Januar 2017.

Die Kosten des Deals bleiben geheim. Gute Neuigkeiten gibt es aber fürs Personal. «Die rund 500 Angestellten werden alle übernommen», sagt ein Coop-Sprecher zu BLICK.

Hat sich 50 neue Standorte gepostet: Coop-Chef Joos Sutter. play
Hat sich 50 neue Standorte gepostet: Coop-Chef Joos Sutter.

«Mit dieser Akquisition verstärkt Coop ihre Position im Detailhandel», heisst es in einer Medienmitteilung. Und: «Aperto verfügt über attraktive Standorte in der ganzen Schweiz und hat eine starke Stellung im Convenience-Markt.» Bisher war Aperto im Besitz der Hofer Holding AG und der Villars Holding SA.

«Freue mich auf Verkaufsstellen in den Bahnhöfen»

«Aperto ist mit ihren Convenience-Shops sehr interessant für uns», erklärt Joos Sutter (52), Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe. «Ich freue mich auf unsere neuen Mitarbeitenden und die attraktiven Verkaufsstellen in den Bahnhöfen, die unser Angebot optimal ergänzen.»

Die 30 Bahnhof-Standorte sind laut der Mitteilung für Coop von besonderer Bedeutung. Die 19 Tankstellen-Shops hingegen werden 2017 an die Oel-Pool AG übertragen, welche die zugehörigen Tankstellen betreibt, sagt ein Coop-Sprecher.

Publiziert am 23.12.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016
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10 Kommentare
  • L  Gerber aus Zürich
    23.12.2016
    Wieso kommt diese Übernahme wohl so kurz vor Weihnachten zustande? Geht es darum möglichst keine Gewinnsteuern zu bezahlen? Als Genossenschaft dürfen ja keine grosse Gewinne gemacht werden. ? Diese Einöde im Grosshandel unterstütze ich nicht mehr. Meine Lebensmittel kaufe ich beim Bauern, auf dem Wochenmarkt, in der Bäckerei und in der Käserei.
  • Andreas  Eberli 23.12.2016
    Irgendwann gibt es dann nur noch den Einheitsbrei von Coop und Migros. Genau deswegen gehe ich unter anderem ins Ausland einkaufen, weil ich dort Sachen kaufen kann, die ich in der Schweiz nicht vorfinde!
    • Glossa  Müller 23.12.2016
      Genau. Als Einkaufen noch ein Erlebnis war und Freude machte. Carrefour Schönbühl, wurde leider von Coop plattgemacht. 10min Fahrzeit. Nun Fahrzeit 1Stunde Richtung Mulhouse. Aber Freude beim einkaufen.
    • Gabor  Posch 23.12.2016
      Wie spannend, wenn das Jogurt einen anderen Deckel drauf hat. Aber jeder darf mit seiner Freizeit ja machen, was er will.
  • Ernst  Uebersax 23.12.2016
    Um die den selbstverschuldeten Rückgang bei Coop im Detailhandel aufzufangen, wird einfach Umsatz zu gekauft. Ob diese Rechnung am Ende aufgeht bezweifle ich stark. Statt Monsterläden (mit 17 Sorten Rüebli) und neue Ladenkonzepte zu machen, wäre es besser an der Qualität und Service zu arbeiten. Die Kassensturztests zeigen in Bezug auf Qualität und Preis ein düsteres Bild bei Coop. Wenn man dazu noch den Kundendienst bei microspot erleben muss, geht gescheiter im Ausland einkaufen.
    • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
      23.12.2016
      Ich habe die Rüebli noch nicht nachgezählt. Aber bei der Mozarella waren es letztes mal 13 Sorten Mozarella aus Kuhmilch und noch drei Sorten aus Büffelmilch. Kochbutter gibt es in drei verschiedenen Packungen, je dasselbe darin aber verschiedene Preise und dazu noch die Sorte Bio. Ich weiss nicht, ob die Kunden so blöd sind.
    • Marco  Weber 23.12.2016
      Herr Brechbühl was genau stört Sie daran das es 13 Mozarella sorten gibt? Sie müssen diese ja nicht kaufen wenn es Ihnen nicht passt? Beschweren Sie sich auch, dass es mehr als 2 Weinsorten gibt?
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    23.12.2016
    Jetzt muss man sich einfach noch die Mühe machen und das Chüeplütter-Änglische "convenience shop" in ordinäres Deutsch übersetzen: "Verbraucherfreundlichkeits-Laden". Also kann ich dort die Verbraucherfreundlichekeit kaufen, die ich bisher im Coop nicht bekam. Oder bekomme ich dort den notwendigen Vorrat an Verbraucherfreundlichkeit für meinen Rucksack, um den service public der SBB zu überleben? Inwiefern stärkt käufliche Verbraucherfreundlichkeit die Position von Coop im Detailhandel?
    • Beat  Steiner aus Zug
      23.12.2016
      Wenn Sie sich schon über , wie Sie sagen, "Chüeplütter-Änglisch" aufregen dann bitte zuerst die korrekte Übersetzung anwenden. Denn Convenience heisst nichts anderes als Bequemlichkeit und ist bequem da ja fast alle Lebensmittel schon zum Verzehr bereit sind.
    • Heinz  Buehler 23.12.2016
      @Beat Steiner: Sie haben natürlich Recht, aber für den Ausdruck "Chüeplütter-Änglisch" hat Jürg Brechbühl eine Medallie verdient ;-)))