Keine weitere Preisoffensive Salt wird nicht günstiger

Der Telekomanbieter Salt will keine weiteren Preisoffensiven starten. Gemäss Olivier Rosenfeld, rechte Hand des Firmenchefs Xavier Niel, ist mit der Positionierung der Nummer drei im Schweizer Markt zufrieden.

Das Salt-Logo sieht dem Logo der US-Firma Salt Optics ähnlich - zu ähnlich findet diese. play
Salt ist die Nummer 3 in der Schweiz KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

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«Free» heisst Xavier Niels Firma nur in Frankreich: In der Schweiz sei Salt «richtig positioniert.» Frederic Stevens/Getty Images

Immerhin sei Salt in der Schweiz um 30 Prozent günstiger als der Branchenprimus Swisscom. Für weitere Preissenkungen sieht er keine Möglichkeiten. «Die Gehälter in der Schweiz sind im Vergleich zu Frankreich höher. Zudem sind die Kosten für Netz und Qualität teurer», sagt er im Interview in der Samstagsausgabe der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Die Preise seien richtig positioniert und transparent, sagt er weiter. Dennoch müsse Salt profitabler werden. Angesprochen auf weitere Entlassungen spricht Olivier Rosenfeld von «gewöhnlichen Abgänge und Ankünften», die zu erwarten seien. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass bei Salt nebst dem Chef Johan Andsjö im Dezember auch dutzende weitere Mitarbeiter die Kündigung erhalten haben. Salt wollte dies nicht kommentieren.

Bereits im Oktober war ans Licht gekommen, dass der Mobilfunkanbieter 67 Mitarbeiter im Back Office abbauen wollte, die sich freiwillig dafür gemeldet haben. Diese Freiwilligen erhielten eine Abgangsentschädigung.

Der neue Besitzer hat auch sonst einiges umgekrempelt: Zuvor hatte Salt beispielsweise Verträge mit 41 Marketing-Agenturen für Werbungen und Sponsoring. Nun sind es noch vier. Trotz viel Neuerungen: Der Hauptsitz von Salt bleibt gemäss Rosenfeld aber Renens (VD). Salt (früher Orange) gehört NJJ, der Holding des französischen Telekomunternehmers Xavier Niel. (SDA)

Publiziert am 06.03.2016 | Aktualisiert am 06.03.2016
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3 Kommentare
  • Mike  Theissl 07.03.2016
    Bei Orange hatte ich ein Abo für 45 Fr.- . Das Abo war mit Datenlimit bei SMS MMS Tel. und Internet. Mit meinem Handy habe ich dieses Limit nie erreicht und hatte nie eine höhere Rechnung als 45 Fr.- . Seit Orange zu Salt wurde zahlte ich am Anfang immer noch 45 Fr.- Doch dann wurden die Rechnungen plötzlich immer höher bis zu 101 Fr.- obwohl ich mein Handy nicht mehr als vorher benutze. Und Salt Kundencenter ? Kann das selber nicht genau erklären. Für mich ist Salt eine Betrügerfirma.
  • Erika  Gerber 06.03.2016
    Welche weiteren Preisoffensiven.Noch keine gesehen für mein Alter.Und wenn man ein Abo hat giebts eh keine Preisoffensive selbst wenn das abo abgelaufen ist.
  • Carlo  Sarescia , via Facebook 06.03.2016
    Ex-Orange bzw. Salt ist eine Amateur Bude. Ich hatte damals ein Orange Abo und nach Künigung und Restbetrag Bezahlung habe ich noch über ein Jahr lang Rechnungen erhalten. Mehrmalige Anrufe haben nichts gebracht. Es ging soweit das ich sogar Post von Intrum Justitia und vom Betreibungsamt erhalten habe. Trotz bestätigung von Orange das alles bezahlt sei, beharrt Intrum Justitia stets noch auf über 700.- Franken. Weder Orange noch Intrum Justitia sehen sich imstande dieses Problem zu lösen.