Keine Abgase ab 2030 Deutsche wollen Benzin- und Dieselautos verbieten

Der Deutsche Bundesrat will ab 2030 keine neuen Benzin- und Dieselautos zulassen. Damit will er die Klimaziele erreichen.

Auch der private Autoverkehr muss nach Ansicht der Klima-Allianz zum Erreichen der Schweizer Klimaziele stärker in die Pflicht genommen werden (Symbolbidl) play
Deutschland will ab 2030 keine neuen Benzin- und Dieselautos zulassen. GAETAN BALLY

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Ab 2030 wollen die Deutschen Bundesländer keine Benzin- und Dieselautos mehr neu zulassen. Dies berichtet der «Spiegel». Der Bericht bezieht sich auf einen Beschluss, den der Deutsche Bundesrat in einer Sitzung gefasst hat. Das Verbot wird von SPD und unionregierten Ländern befürwortet.

Im Beschluss wir die EU-Kommission aufgefordert, «die bisherige Steuer- und Abgabepraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten, damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden.»

Um das Pariser Klimaabkommen erfüllen zu können, muss Deutschland bis 2050 die Emissionen um bis zu 95 Prozent senken. Dazu werden Elektroautos gefördert – allerdings mit mässigem Erfolg.

Trotzdem: Laut einer Analyse von PWC könnten in der EU bereits 2028 mehr E-Autos als konventionelle Verbrenner ausgeliefert werden. Das Beratungsunternehmens prognostiziert einen Elektroautoanteil von rund 30 Prozent, während Benziner und Diesler zusammen nur noch auf 28 Prozent kommen. Die übrigen 42 Prozent sind Hybride.

Doch das ist Zukunftsmusik. Aktuell haben 97 Prozent aller Neufahrzeuge in der EU einen konventionellen Verbrennungsmotor. (bam)

Publiziert am 08.10.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016
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67 Kommentare
  • Hans  Müller aus Olinda
    09.10.2016
    Wenn unsere Vorfahren auch so pessimistisch gedacht hätten lebten wir immer noch in Höhlen.

    1960 glaubte auch niemand an die bemannte Raumfahrt und in weniger ls 10 Jahrenwaren wir auf dem Mond.

    Diese Planung ist auf mehr als 10 Jahre ausgelegt, also ein bisschen mehr Zuversicht bitte.

    Es kommt Gut.
  • Daniel  Studer aus Villnachern
    09.10.2016
    Wo ist das Problem? Um heute selbst in der Schweiz genug Strom zu erzeufen für 10000km Autofahren im Jahr und für den Haushaltsverbrauch noch dazu müssen Sie einmal etwas weniger als Fr 20000 investieren. Das genügt für 30 Jahre - macht 666 Fr pro Jahr. Das ist viel billiger als die jährlichen Benzinkosten.
  • Urs  Hagen 09.10.2016
    Das ist reine Augenwischerei, die deutsche Autoindustrie und die Deutschen selber werden nie zulassen, dass ein "Bundesrat" so etwas durchsetzt. Ich glaube eher es herrscht Narrenfreiheit weil alle damit rechnen, dass in den nächsten 10 Jahren eh alles in Schutt und Asche unter geht, inkl. aller wunderbaren Blödheiten die Regierungen sich überlegen. Da gibt es grössere Probleme als ein Pariser Abkommen.
  • Thomas  Steuble 09.10.2016
    Dann werden wohl bald auch keine Deutschen Autos mehr verkauft. Die dt.E-Autos sind zu teuer und hinken Qualitativ und Quantitativ hinterher.
    Wenn denn bald alle Tesla fahren, ist es mit der automobilen Witschaftsmacht D vorbei.
    • kurt  oberle aus Havelsee
      09.10.2016
      Aus heutiger Sicht mag ihre Aussage richtig sein. Dabei vergessen sie, welch riesige Innovationen ein solcher Beschuss bis 2030 freisetzen würde. Bestes Beispiel ist der AKW-Ausstiegs-Beschluss 2022, der eine ungeahnte EE-Innovation auslöste.
  • Meier  Ernst aus Erde
    09.10.2016
    Na, wenn das keine astreine Wirtschaftspolitik ist...Der deutsche Michel kann dann ab 2030 zusehends schauen, wie er seine Arbeitsstelle erreichen kann, während die Industrie weiter ihr fahrendes Lager, LKWs auf Strassen, nutzt und vorallem nutzen darf. Da muss sich einiges tun, um diese Ziel zu erreichen. Stromzapfsäulen, bei denen das Laden 5 Stunden dauert und man bestenfalls 160-200 km weit kommt ist jetzt nicht wirklich der Kracher. Ob es genug Resourcen für alle die Akkus hat ist die Frage