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Finanzminister Henry Paulson und Notenbankchef Ben Bernanke wollen die Kongressabgeordneten zu einer schnellen Zustimmung bewegen. Sie treten deshalb in einer zweitägigen Anhörung vor die Politiker.
Trotzdem rechnete kaum noch jemand mit einer Einigung in dieser Woche, so dass die Ungewissheit über den Rettungsplan weiter auf der Finanzwelt lasten dürfte.
Am Finanzmarkt nahm die Skepsis über das Rettungspaket zu: Die Wall Street hatte gestern kräftige Verluste verbucht, und die Schweizer Börse notierte auch heute Mittag rund ein Prozent schwächer, mit deutlichen Verlusten bei den Finanzwerten.
Streit im Zeichen des US-Wahlkampf
Der erbitterte Streit zwischen US-Regierung und Kongress um Details des 700 Milliarden Dollar teuren Pakets steht nicht zuletzt im Zeichen der Präsidentenwahl in den USA in rund sechs Wochen.
Die Kongressabgeordneten wollen den Plan der scheidenden Regierung George W. Bushs nicht einfach durchwinken, weil sich viele von ihnen am 4. November ebenfalls zur Wahl stellen müssen.
«Wir stellen der Wall Street keinen Blanko-Scheck aus», sagte die demokratische Präsidentin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi. (SDA/gux)
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«Madame Speaker» Nancy Pelosi und der Kongress wollen den Finanzplan nicht einfach durchwinken. (AP)