Kasse machen mit Airbnb So werden Vermieter auch Problemwohnungen los

Was sich auf Mietportalen nur schwer vermieten lässt, hat auf Airbnb deutlich höhere Chancen. Vor allem in Stadtquartieren, wo es zu wenig Hotels hat.

Airbnb: Ist auch Mietplattform für schwer vermittelbare Objekte play
Die Airbnb-App auf einem Smartphone: Die Firma, die 2008 in Kalifornien gegründet wurde, wächst in der Schweiz rasant. CHRISTIAN BEUTLER

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Was sich über herkömmliche Kanäle nicht vermieten lässt, landet zunehmend auf der internationalen Wohnungsplattform.

In der Schweiz tun das immer mehr Personen, schreibt die «NZZ». Von den etwa 18'500 Objekten, die momentan bei Airbnb aufgeführt sind, handle es sich bei über 60 Prozent nicht um Zimmer, sondern um richtige Wohnungen. Diese werden vor allem als Touristenunterkünfte genutzt.

Gutes Geld verdienen lässt sich mit Airbnb-Objekten offenbar in Zürich. Weil es in den Stadtkreisen 1, 6 und 8 zu wenig Hotelzimmer gebe, sei die Auslastung der Apartments besonders hoch, sagt ein Vermieter gegenüber der «NZZ». Seine acht Objekte würden pro Jahr rund 32'000 Franken Mieterträge abwerfen.

Knatsch um Kurtaxen

Solche Fälle bringen Hoteliers auf die Palme. Grund dafür ist der Knatsch um die Kurtaxen. Die Touristiker fühlen sich gegenüber Airbnb zunehmend benachteiligt. Denn die Hoteliers müssen eine Gebühr abliefern, wenn Gäste bei ihnen nächtigen.

Nicht so aber bei der Buchungsplattform. Dort werde nicht kontrolliert. Die Einnahmen wandern, abgesehen von der Kommission, im Fall eines Nebenerwerbs ohne weitere Abgaben in die Tasche der Inserenten. (hoa)

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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