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Für Mitte Mai wird der Mega-Börsengang von Facebook erwartet. Noch gibts kein genaues Datum, doch seit gestern sind über den Börsenprospekt genauere Infos bekannt.
Potenzielle Anleger können sich darin mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut machen. So erfährt man daraus, dass das Online-Netzwerk in letzten Jahr 1 Milliarde Dollar verdiente. Für die Investoren ist das Börsenprospekt auch deshalb interessant, weil darin die erwarteten Einnahmen aus dem Verkauf eines ersten Schwungs an Aktien genannt werden. Und sich so der Ausgabepreis einer Aktie errechnen lässt.
Bislang ist Facebook nicht an der Börse kotiert, Anteile werden allerdings auf dem sogenannten Sekundärmarkt gehandelt. Dazu braucht es aber ein dickes Portmonnaie von mehreren hunderttausend Dollar. Der normale Facebook-Fan und Privatanleger dürfte da wohl kaum mithalten können.
Leichter sollte es gehen, wenn Facebook-Aktien tatsächlich an der Börse gehandelt werden. In Frage kommen die New Yorker Stock Exchange oder die Technologiebörse Nasdaq. Fest steht, dass Facebook nicht an der Schweizer Börse Six gehandelt werden wird.
Etwas Glück nötig
Im Grundsatz bräuchte man nur noch ein Trading-Konto bei einer Schweizer (Online-)Bank, und vor allem: eine grosse Portion Glück. Je mehr Aktien Facebook herausgibt, desto leichter kommt man an die wohl begehrten Papiere heran. "Auch wenn Facebook zunächst nur 5 Milliarden Dollar anstatt der bislang herumgereichten 10 Milliarden mit dem Börsengang einnehmen will, ist die Chance, Aktien zugeteilt zu bekommen, intakt", sagt ein Börsengang-Experte einer Schweizer Bank, der ungenannt bleiben will.
Bei genannten Facebook-Volumen, das an den Börsengang Googles erinnere, könne man auch zum Zug kommen, ohne ein Konto bei der Lead-Bank zu haben. Eine solche Bank begleitet das Unternehmen an die Börse und sorgt dafür, dass alles glatt läuft.
Von der Vorlage des Börsenprospekts bis zum eigentlichen Gang an die Börse kann es, wie gesagt, aber noch Monate dauern.
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