Jungfrau top, Skigebiet flop 25 Prozent weniger Skifahrer

Durchmischtes Jahr für die Jungfraubahn-Gruppe: Während das Sommergeschäft gut läuft, harzt es im Winter.

Wintertourismus Schweiz: Durchmischtes Ergebnis bei Jungfraubahnen play
Die Jungfraubahnen gaben heute ihre Frequenzen bekannt. JEROEN SEYFFER

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Die Jungfraubahn-Gruppe blickt auf ein durchzogenes Jahr zurück. Im vergangenen Jahr reisten noch rund 900'000 Personen aufs Jungfraujoch. Das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Dennoch ist es das zweitbeste Frequenzergebnis in der Geschichte der Jungfraubahn, wie das Unternehme am Donnerstag mitteilte. Die politischen Unruhen in der Türkei, die Flüchtlingsthematik und die Terroranschläge in Europa hätten sich auf die Besucherzahlen ausgewirkt. Die Bahn habe darum vor allem ins Marketing in Asien investiert.

Probleme im Wintergeschäft

Bei den weiteren Bahnen, die ebenfalls zur Jungfrau-Gruppe gehören, sind die Zahlen besser. Die Firstbahn hat mit 422'000 Frequenzen 2,5 Prozent mehr Passagiere transportiert. Die Harderbahn verzeichnete mit 345'000 Frequenzen ein Plus von 8,8 Prozent. Das ist ein neuer Passagierrekord. Die Mürrenbahn registrierte 614'000 Personen, ein Plus von 2 Prozent.

Problematisch ist hingegen das Wintergeschäft: Vom Saisonstart bis zum 2. Januar 2017 registrierte die Jungfrau Ski Region 112'500 Besucher und verzeichnete gegenüber der gleichen Periode vor einem Jahr einen Rückgang von 25 Prozent.

Die Jungfrau Ski Region ist ein Kooperationsprodukt, an der die Jungfraubahn-Gruppe mit über 60 Prozent beteiligt ist. (sda/bsh)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017
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11 Kommentare
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    05.01.2017
    Vielleicht vergessen mal die Touristiker das nonstop Wachstum in diesem Gebiet und gleichzeitig die Preise zu erhöhen... die Skifahrer sind keine Milchkühe!
  • Peter  Häusermann aus Vordemwald
    05.01.2017
    Das Personal der WAB ist unfreundlich. Letztes Jahr wurde ich mit dem Swiss Pass mit folgenden Worten angeschautzt: "Ich müsste Sie eigentlich rausschmeissen!" Grund: Die WAB war technisch nicht in der Lage, den Swiss Pass zu kontrollieren, obwohl die Skiwochenkarte auf den Ski Pass ladbar war. So geht man gerne ins kundenfreundliche Nachbarland Österreich. Also bitte nicht mehr jammern, sondern die Gäste willkommen heissen.
  • Ramona  Meier aus Thun
    05.01.2017
    Am Ski-Gebiet selber liegt es sicher nicht. Ich gehe seit über 25Jahren dort skifahren. Aber wenn ich jedesmal von den mitarbeitenden angeschnauzt werde weil ich mit Gepäck für länger anreise und sie "extra" die Tür öffnen müssen und ich nicht durchs Drehkreuz kann macht es einfach keinen spass mehr. Ausserdem hat man abends keinerlei Möglichkeit um irgendetwas ausser essen gehen zu unternehmen und auch sonst wird den jungen nicht viel geboten.
  • Stephan  Hirt 05.01.2017
    Was Zermatt hat einen Gletscher, wusste ich gar nicht, dann heisst der wohl Zermattgletscher, grins. Dann wissen Sie vielleicht auch, dass 5 Lifte auf dem Gletscher im Winter nicht offen sind (Sommerskigebiet) und demnach nicht dazu zählen!
    • Rolf  Stüssi 05.01.2017
      "Theodulgletscher" heisst er....
      Aber egal. Ich mache dort Ferien, wo es für mich stimmt. Da kommen als erstes das Ambiente, der Service, die Freundlichkeit und das Angebot zum trageen. Und wenn der Preis dann noch stimmt?!...
      Wenn es das alles in der Schweiz geben würde? Keine Frage wo ich hin ginge....
      Schöne Ferien!!
  • Fritz  Blasimann 05.01.2017
    für dass, das es keinen Schnee hat, sollen die Bahnen glücklich sein, dass noch soviele kommen. Den die Preise sind gleich, als ob alle Pisten befahrbar wären. Dabei sind nur ein kleiner Bruchteil der Pisten wirklich gut. Unter 2500m ist natürlicher Schnee fehlanzeige. Und da jamern die noch, dass nur 25 Prozent weniger kommen zu dieser Pisten/Wiesengaudi?