Jugendherbergen senken Preise für Kinder Familien sparen 20 Prozent

Bei den 46 Schweizer Jugendherbergen sollen Familien mit Kindern kein Geld mehr verpulvern. Rechtzeitig auf die kommende Wintersaison senken sie die Preise.

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Mit dem ersten Schnee fallen auch die Preise in den 46 Schweizer Jugendherbergen. Die Reduktionen auf die Wintersaison hin seien markant, heisst es in der Ankündigung. Nachdem die Jugis im September die Mitgliedertarife für reiselustige Rentner gesenkt hatten, kommen nun also die Familien zum Zug.

Neu zahlen Kinder unter einem Jahr nichts, Kinder von zwei bis fünf Jahren kosten pauschal 15 Franken pro Nacht – inklusive Frühstück. Die Sechs- bis Zwölfjährigen schlagen mit 25 Franken zu Buche. Bislang betrug der Preis für Zwei- bis Fünfjährige 50 Prozent und für Kinder ab sechs Jahren 100 Prozent des regulären Bettenpreises.

Tiefere Preise auch in Edel-Jugis

«Familien als Zielgruppe sind in den letzten Jahren für uns immer wichtiger geworden», begründet Tanja Arnold, Sprecherin der Schweizer Jugendherbergen, die Massnahme.

 

Wellness in Saas Fee sorgt für Umsatzplus bei «Jugis» (Archivbild) play
Wellness-Jugendherberge in Saas Fee. MAXIME SCHMID

Sogar in Edel-Jugis wie Saas-Fee VS oder Gstaad BE – egal in welcher Zimmerkategorie – gelten die neuen Kinderpreise. Arnold: «Auch Familien mit kleinerem Budget sollen in den verschiedenen Schweizer Regionen Ferien machen können.»

Familien verpulvern kein Geld

BLICK rechnete nach am Beispiel der Jugendherberge Gstaad Saanenland BE. Bislang zahlte eine Familie mit zwei Kindern (4 und 7 Jahre) 1825.25 Franken für 7 Nächte mit Halbpension im Familienzimmer. Per sofort sind es noch 1449 Franken. Eine Familie zahlt also 376.25 Franken oder 20 Prozent weniger als bislang. «Familien, die für den kommenden Winter bereits gebucht haben, profitieren selbstverständlich auch von diesen Preisreduktionen», sagt Arnold. 

Erstaunlich: Wie in der Hotellerie stürzten die Übernachtungszahlen 2015 auch bei den Jugis ab. «Bei der Auslastung liegen wir derzeit wieder leicht über Vorjahr», sagt Arnold. Die Prognose für die Wintersaison 2016/17 sei positiv.

Ein Gästezuwachs ist notwendig, denn in den nächsten sechs Jahren investieren die Jugis kräftig in neue Herbergen. Zwischen 800 und 1000 neue Betten zu den heute 6300 sollen hinzukommen.

Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 10.01.2017
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2 Kommentare
  • Toni  Richter 10.11.2016
    Korrektur: die Jugi Gstaad-Saanenland befindet sich in Saanen ca. 3 km von Gstaad.
    Übrigens, die Fotos sind ok, das Haus sieht wirklich so aus !!!
    Tolle Ausgangslage für alle Sportbegeisterten, nahe beim Dorf und nahe vom Bahnhof, es lohnt sich!
  • johann  mumenthaler aus zürich
    10.11.2016
    Das hat man dann davon, wenn das Konzept mit vergoldeter (statt sanfter) Renovation nicht gefragt ist. Die Leute kommen nicht mehr. Richtig so. Falsch überlegt. Die überteuerten Preise werden nicht bezahlt. Da nimmt man das Zelt oder sucht günstigere Übernachtungen. Die neuzeitlichen Jugis sind jetzt nicht mehr das, was gesucht wird. Nun einfach schnell Rabatt gewähren wird nicht funktionieren. Wetten, dass sie in Bälde dem Bund für Flüchtlingsunterkunft dienen wird. Dann fliesst wieder Geld.