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Job, Partner, Nachbar: Das sind die Schlaf-Killer der Schweizer

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Platz 1 der Schlafkiller: Druck am Arbeitsplatz (Symbolbild). play Platz 1 der Schlafkiller: Druck am Arbeitsplatz (Symbolbild). (plainpicture)

ZÜRICH - Der neueste Sorgenbarometer zeigt: Wir Schweizer liegen nachts wach, weil wir an die Arbeit denken, uns Sorgen um unsere Liebsten machen oder uns die Nachbarn nerven.

Schweizern bereitet der Druck am Arbeitsplatz und in der Schule die grössten Sorgen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Zurich Versicherung bei 4522 Menschen in acht europä­ischen Ländern.

Auf Platz zwei der Schlafkiller stehen die Sorgen um die Liebsten. Laute Nachbarn bringen uns Schweizer am dritthäufigsten um den Schlaf.

Euro-Krise bereitet Schweizern keine schlaflosen Nächte

Wir lassen uns auch viel eher als Italiener vom schlechten Wetter und Problemen mit dem Partner stören. Aber anders als beim südlichen Nachbar kümmern uns die Euro-Krise oder die hohen Ölpreise viel weniger.

Auch die politische Situation schafft es kaum, unsere Nachtruhe zu stören – in Spanien und Portugal hingegen gehört sie zu den fünf grössten Schlafverhinderern.

Russen haben Angst, ein Pflegefall zu werden

In einem sind sich alle Befragten einig: Als die grössten Risiken werden Krankheiten und der Verlust geliebter Menschen betrachtet. Einzig die Russen haben mehr Angst davor, ein Pflegefall zu werden.

Briten und Portugiesen fürchten sich eher vor dem Verlust des ­Arbeitsplatzes, während Spanier das Risiko zu sterben oder in die Armut abzugleiten als signifikant sehen.

Angst zu verarmen, ­haben Schweizer weniger. Allerdings flösst uns der Gedanke an einen Auto- oder anderen Unfall mehr Furcht ein als den Bewohner der anderen Länder.

Wenn wir könnten, würden wir den Frieden versichern

Obwohl uns der Job den Schlaf raubt, steht die Arbeitsplatzsicherheit bei den Schweizern nicht zuoberst auf der Prioritätenliste. Wenn wir könnten, würden wir eher den Frieden versichern als einen sicheren Arbeitsplatz. Wir würden sogar eine sichere Liebe einer Arbeitsplatzgarantie vorziehen.

Mehr als in allen anderen Ländern gibt der Staat den Schweizern ein Gefühl von Sicherheit. Am sichersten fühlen wir uns aber bei unseren Partnern und Familien sowie bei unseren Freunden.

In den meisten Ländern stehen auch der Arbeitgeber und der Arbeitsplatz ganz weit oben in der Rangliste. Russen sind da konkreter: Sie vertrauen lieber auf Alarmsysteme und Waffen.

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