Facebook hat jetzt 1 Milliarde Nutzer Jetzt will Zuckerberg 7 Dollar für Status-Updates

Die Zahl der Facebook-Nutzer hat die Schwelle von einer Milliarde überschritten. Doch nur zwölf bis 16 Prozent nehmen Status-Meldungen von Freunden auf Facebook wahr. Wer mehr Aufmerksamkeit will, muss jetzt zahlen.

  • Publiziert: 04.10.2012
  • Von Benjamin Rüegg
play Will Geld von seinen Usern: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Keystone)
play Wer mehr "Likes" will, muss künftig zahlen. (Keystone)

Obwohl Mark Zuckerberg immer betont hat, dass Facebook kostenlos bleibt, führt Facebook in Amerika sogenannte «Promoted Posts» bei Nutzern ein. Wer bis zu sieben Dollar zahlt, kann die Wahrnehmung seiner Status-Updates bei seinen Freunden erhöhen und erscheint dann bis zu 3,8-mal mehr auf der Startseite seiner Freunde.

«Facebook ist und bleibt kostenlos», verspricht Facebook auf seiner Startseite – ob Nutzer nun bereit sind, für Statusmeldungen zu zahlen, wird sich zeigen. Nach dem Flop an der Börse muss Facebook unbedingt neue Einnahmequellen erschliessen.

Das Tech-Blog «Mashable» vermutet in Zukunft eine Zweiklassengesellschaft auf Facebook: «Wenn Facebook nicht aufpasst, könnten die bezahlten Statusmeldungen weniger zahlungskräftige Nutzer vergraulen.»

Vorerst haben nur Nutzer in Amerika die Möglichkeit, für mehr Aufmerksamkeit zu bezahlen. Wann das Feature in Europa ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt.

Facebook hat jetzt mehr als eine Milliarde aktive Nutzer weltweit

Jeder siebte Erdenbürger ist Mitglied im Online-Netzwerk Facebook. Die Zahl der Facebook-Nutzer habe am Donnerstag die Schwelle von einer Milliarde überschritten, teilte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit.

Zu den Mitgliedern rechnet das Netzwerk demnach Nutzer, die sich binnen 30 Tagen mindestens einmal einloggen. Facebook gibt es mittlerweile in mehr als 70 Sprachen, in 20 Staaten unterhält Facebook Niederlassungen oder Datenbanken. Besonders eifrig wird Facebook in den USA genutzt. (sda)

Würden Sie für Statusmeldungen auf Facebook bezahlen?»

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Joachim , via Facebook
    Nun schaufelt er sich sein Grab, der Herr Zuckerberg.
  • Markus  Krähenbühl , Scharnachtal
    Der Herr Zuckerberg ist der grösste Blender in der Neuzeit. Ein kompletter Zocker. Er versucht nun seinen verlustierenden Börsengang via Benutzer zu kaschieren. So was von dämlich.

Alle Kommentare (31)

  • Tamara  Rabenow , via Facebook
    Tja, die Gier treibt ihn wohl dazu noch mehr Geld zu scheffeln.
    Wahrscheinlich kann er sein angehäuftes Vermögen sowieo nie mehr ausgeben.
    Eine altbekannte Masche - zuerst wird kostenlos angeboten und wenn genügend Interessenten vorhanden sind, wird dann die Gelddaumenschraube angelegt...erbärmlich
    • 05.10.2012
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  • Rolf  Wysshaar
    in 5 Jahren ist Facebook hier eh kein Thema mehr, sowenig wie jetzt myspace oder yahoo als Suchmaschine.
    • 05.10.2012
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  • Ernst  Heutschi
    Sollte er das in Europa einführen gibt es nur eine Reaktion...
    abmelden und löschen
    • 04.10.2012
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  • Joe   Friedli
    Ach, der hat doch noch für sein Spybook eine Einnahmequelle gefunden! Und ich dachte immer dass der CIA, Mossad und Bundesnachrichtendiesnt usw. gut für die Infos bezahlt. Offenbar nicht!
    • 04.10.2012
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  • Adrian  Teuscher , via Facebook
    Dann stelle ich Herr Zuckerberg mal Rechnung für die Zeit welche ich vor seinem Book verbracht habe!
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