Die Zahl der Facebook-Nutzer hat die Schwelle von einer Milliarde überschritten. Doch nur zwölf bis 16 Prozent nehmen Status-Meldungen von Freunden auf Facebook wahr. Wer mehr Aufmerksamkeit will, muss jetzt zahlen.
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Will Geld von seinen Usern: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Keystone)
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Wer mehr "Likes" will, muss künftig zahlen. (Keystone)
Obwohl Mark Zuckerberg immer betont hat, dass Facebook kostenlos bleibt, führt Facebook in Amerika sogenannte «Promoted Posts» bei Nutzern ein. Wer bis zu sieben Dollar zahlt, kann die Wahrnehmung seiner Status-Updates bei seinen Freunden erhöhen und erscheint dann bis zu 3,8-mal mehr auf der Startseite seiner Freunde.
«Facebook ist und bleibt kostenlos», verspricht Facebook auf seiner Startseite – ob Nutzer nun bereit sind, für Statusmeldungen zu zahlen, wird sich zeigen. Nach dem Flop an der Börse muss Facebook unbedingt neue Einnahmequellen erschliessen.
Das Tech-Blog «Mashable» vermutet in Zukunft eine Zweiklassengesellschaft auf Facebook: «Wenn Facebook nicht aufpasst, könnten die bezahlten Statusmeldungen weniger zahlungskräftige Nutzer vergraulen.»
Vorerst haben nur Nutzer in Amerika die Möglichkeit, für mehr Aufmerksamkeit zu bezahlen. Wann das Feature in Europa ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt.
Jeder siebte Erdenbürger ist Mitglied im Online-Netzwerk Facebook. Die Zahl der Facebook-Nutzer habe am Donnerstag die Schwelle von einer Milliarde überschritten, teilte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit.
Zu den Mitgliedern rechnet das Netzwerk demnach Nutzer, die sich binnen 30 Tagen mindestens einmal einloggen. Facebook gibt es mittlerweile in mehr als 70 Sprachen, in 20 Staaten unterhält Facebook Niederlassungen oder Datenbanken. Besonders eifrig wird Facebook in den USA genutzt. (sda)
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