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In Deutschland wird derzeit heftig über eine Reichensteuer diskutiert.
(RDB/Urs Keller)Die EU droht an Schulden zu ersticken. Jetzt sollen Gutverdiener, Reiche und Superreiche mehr Steuern zahlen.
Die schuldengeplagten EU-Länder sind auf der Suche nach Geld. Im Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» von heute erklärt Michael Sommer, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, wie er zu mehr Cash kommen will.
Sein Vorschlag: Verheiratete mit einem Vermögen ab einer Million Euro sollen verpflichtet werden, Schuldpapiere des Staates zu kaufen – und diesem so Geld zu leihen. Die befristete Abgabe soll drei Prozent betragen und verzinst werden. In Deutschland wird derzeit heftig über eine Reichensteuer diskutiert. Den Ball ins Rollen brachte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vor gut zwei Wochen. Wenn auf privaten Vermögen von über 250'000 Euro eine einmalige Abgabe in der Höhe von zehn Prozent erhoben würde, so die Forscher, kämen 230 Milliarden Euro zusammen.
Aber nicht nur die Deutschen, halb Europa will seine Reichen zur Kasse bitten:
Was macht die Schweiz? Einige in der Finanzwelt und der Immobilienbranche dürften sich die Hände reiben. Denn etliche der betroffenen Steuerzahler werden abwandern – auch zu uns.
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