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Die Mengen im Kurier- und Expressgeschäft bei der Post sind gemäss einer Mitteilung von heute in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Die schlechte Konjunkturlage habe diesen Trend noch beschleunigt. Die Post reagiert darauf und will, wie sie es ausdrückt, «Synergien zwischen den Distributionsbasen und den Kurierzentren künftig besser nutzen».
Mit Folgen: Auf den 1. November werden die Kurierzentren Genf, Lausanne, Bern, Basel, Zürich sowie die Kurierfilialen Winterthur, Aarau und Olten mit den Distributionsbasen dieser Standorte zusammengeführt und als eigenständige Organisationseinheiten aufgelöst. Dies ist in den übrigen Regionen der Schweiz bereits heute der Fall.
Bis im Februar 2010 legt die Post die konkrete Betriebsorganisation pro Standort fest. Es ist mit einer Stellenreduktion zu rechnen. Die Post will daher mit den Gewerkschaften rasch einen Sozialplan aushandeln.
Ziel sei es, Entlassungen möglichst zu vermeiden. Falls es dennoch dazu kommen sollte, gehe die Post verantwortungsvoll vor, versichert sie im Communiqué. Sie unterstütze die betroffenen Mitarbeitenden bei einer Neuorientierung. Heute arbeiten in den Kurierzentren und -filialen über 300 Mitarbeitende, mehrheitlich in Teilzeitpensen. (SDA)