Mindestens 5 Rappen Jetzt kommt das 5-Rp-Säckli

Coop startet am 24. Oktober 2016 mit der Abgabe von Einwegplastiksäcken gegen 5 Rappen, die Migros folgt im November.

Schluss mit Gratis-Säckli im Laden: Kostet künftig mindestens 5 Rappen play
Gratis war gestern: Ab jetzt kosten die Säckli 5 Rappen. Gaetan Bally

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Die Plastiksäckli-Motion von Dominique de Buman (CVP, 60) ist vom Tisch. Der Ständerat schickte gestern ein Verbot der weissen Gratissäckli bachab. Mit dem Aus für die Motion kommt die Branchenvereinbarung der Detailhändler zum Tragen. Diese sieht vor: Der Detailhandel verzichtet freiwillig auf die Abgabe der Einwegsäckli, oder der Kunde zahlt an der Kasse dafür.

Bis 2018 ist Zeit für eine Umsetzung der Branchenvereinbarung. Denner, Volg, Spar und Manor haben noch keinen Entscheid gefällt. Migros und Coop dagegen schon. Beim orangen Riesen gilt das neue Regime schweizweit ab 1. November 2016. Coop startet im Oktober in zehn Zürcher Filialen, im Frühjahr 2017 sei man dann in allen 850 Supermärkten so weit, heisst es bei Coop.

Schluss mit Gratis-Säckli im Laden: Kostet künftig mindestens 5 Rappen play
Das ist der neue 5-Rappen-Sack der Migros.

Beide Grossverteiler verlangen fünf Rappen für das Einwegsäckli an der Kasse und an den Self-Checkout-Automaten. Diese werden wie Papiersäcke vor dem Bezahlen eingescannt.

Die neuen Einwegsäckli bestehen ganz aus Recyclingmaterial, sie sind stabiler und hochwertiger. Weiter gratis sind die Säckchen an den Gemüse- und Früchtetheken. Dass Kunden nun auf Letztere ausweichen, glaubt man nicht. «Die Früchte-Gemüse-Säckli sind nicht dafür konzipiert, kleine Einkäufe nach Hause zu tragen», heisst es bei der Migros.

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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38 Kommentare
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    22.09.2016
    Bei uns sind die Säckli kein Problem wir haben Müllverbrennung, der Abfall ist in Ländern mit Deponien ein Problem, dort wird das lose aufgehäufte Zeug durch Wind und Wetter in der Pampa verteilt! Wenn man schon Geld für die Säckli verlangt mit dem Blick auf Umweltschutz, dann müsste man Verbrennungsanlagen in den Ländern mit Deponie fördern....
  • Christian  Laveri aus Freiburg
    22.09.2016
    War heute gerade einkaufen und habe mit Gedanken über die Verpackungen gemacht. Diese Säckli brauche ich gerade mal für Frischprodukte wie Früchte und Gemüse, sonst ist eh schon alles irgendwie verpackt. Zähle ich alles Verpackungen zusammen und was sowieso schon verpackt ist, dann sind diese Säckli der reinste Pipifax. Viel administrativer Aufwand und Umtriebe für 3x nichts. Aber Hauptsache die grüne Politik kann sich wieder mal einen runter holen.
    • Istvan  Gorowich aus Switz
      22.09.2016
      He ist doch toll, dann esse ich in Zukunft eben noch weniger Gemüse und Früchte, dafür umso mehr Fleisch. Denn Fleisch ist in der Regel schon abgepackt, ha, ha.
  • Peter  Meier 22.09.2016
    Wird auch Zeit. Ich brauche seit Jahren keine Plastiksäcke mehr. Dafür habe ich immer gebrauchte Papiertaschen im Auto und nehme die in den Laden mit beim Einkaufen. Wer sich nicht organisieren kann, soll wenigstens bezahlen. Das ist das Verursacherprinzip. Man muss sich ja nicht unbedingt nach den Unflexibelsten richten.
  • willi  Frischknecht 22.09.2016
    Wieder ein Beispiel für nutzlose Vorschriften. Nicht das Säckli ist das Problem sondern die Verpackung die dann am Schluss ins Säckli kommt.
    Getränke im Einweg Pet, Lebensmittel in der Plastikverpackung und alles füllt einen Abfallsack. Hier wäre wirklich Bedarf diesen Wahnsinn zu stoppen.
    Das Säckli brauche ich 2x, zuerst nehme ich die Kleineren ungeplanten Einkäufe nach Hause und dann brauche ich es noch um Abfälle die schnell riechen darin zu verpacken bis der grosse Abfallsack voll ist.
  • Domenico  Gravino aus Gordola
    22.09.2016
    5 Rp. sind zwar angemessen, aber das Problem wird damit sicher nicht gelöst! Dann Lieber Abschaffen und dass sich jeder Konsument/Bürger für seine Einkaufstasche entscheidet. ES kostet ja mehr über solches zu debattieren oder gar was zu verlangen, ist doch nicht so schwer, unsere Bürger werden sich sicher nicht daran Empören.