Jahresabschlüsse falsch zugestellt Peinliche Panne bei Bank Coop

BASEL - Es klingt wie ein schlechter Scherz. Die Bank Coop hat Kontoabschlüsse ihrer Kunden an falsche Adressen verschickt. Laut BLICK-Informationen ist die Zahl der Betroffenen beträchtlich.

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Die Bank wollte gestern Abend auf Anfrage keine näheren Angaben dazu machen. Pikant: Offenbar haben Kunden die Kontoauszüge zum Jahresabschluss von Leuten erhalten, die in derselben Ortschaft leben. Das wird noch für einigen Gesprächsstoff sorgen.

Erstaunlich klingt die Erklärung für die Panne: «Die falschen Zustellungen fanden im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen Punkteübersicht für das Supercard-Programm statt, an welchem die Bank Coop teilnimmt.»

Bankgeheimnis verletzt

In einer Mitteilung entschuldigt sich die Bank bei den Kunden «in aller Form». Geradezu hilflos wirkt der Aufruf an die Betroffenen: «Die Empfänger der fälschlicherweise zugestellten Unterlagen werden gebeten, diese an die Bank zu retournieren.»

Der Vorfall wird auch die Bankenaufsicht Finma interessieren. Die muss solche Vorkommnisse untersuchen. Aber nicht nur die Finma! Da die Bank Coop mit der Fehlleitung der Auszüge das Bankgeheimnis verletzt hat, könnte sich die Staatsanwaltschaft ebenfalls einschalten.

Die Bank Coop verwaltet Kundenvermögen von 17 Milliarden Franken. Seit 1999 gehört sie mehrheitlich der Basler Kantonalbank.

Sind Sie von der Panne betroffen? Melden Sie sich!
Tel. 044 259 62 62 oder redaktion@blick.ch

Publiziert am 08.01.2014 | Aktualisiert am 08.01.2014
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10 Kommentare
  • Thomas M.  Germann , via Facebook 08.01.2014
    Die Bank Coop AG hält sich auch nicht an die Preisbekanntgabeverordnung Art. 10 Abs. 1 Bst. r. Beim Sparkonto Plus heisst es im Factsheet der Bank, die Saldierungsspesen seien 3 Franken. Effektiv wurden mir 16.85 Franken verrechnet, davon 13 Franken für den Saldierungsauftrag. Nun, wie anders als mit einem unterschriebenen Brief soll ich denn die Kontosaldierung verlangen?
  • Werni  Weber , via Facebook 08.01.2014
    Hoffe dass die coop Bank sich bei den Zurücksendenden ich bin einer erkenntlich zeigt, am Telefon wurde ich nur aufgefordert es portofrei zurückzusenden. Die gleiche Bank velangt für eine Überweisung ja auch Fr. 28.-.
  • Somboon  Saleoff , via Facebook 08.01.2014
    SAUEREI !!!
    Das ist ja wohl nicht nur eine Peinlichkeit, das ist eine absolute Frechheit. Heute sind Schweizer Bankangestellte dümmer als eierlegende Hühner und arroganter als die NSA. Es ist höchste Zeit das in Schweizer Banken endlich aufgeräumt wird und die Taugenichtse, Möchtegerns und Tagediebe in die Wüste geschikt werden.
    • Beno  Müller 08.01.2014
      Fehler passieren überall. Für die betreffende Informatik-Abteilung ist so etwas ein GAU.
    • Torsten  Schramm aus Zürich
      08.01.2014
      Dieser Kommentar ist an Arroganz und Überheblichkeit nicht zu überbieten. Wahrscheinlich einer, der noch nie in seinem Leben einen Fehler gemacht, abgesehen von seiner Rechtschreibung.
  • Hansjürg  Gredig aus Schwanden
    08.01.2014
    Das Steueramt bittet die Empfänger, die fehlgeleiteten Steuerauszüge direkt an sie weiterzuleiten, damit diese den richtigen Kunden zugeordnet werden können ;-
  • jürg  frey aus teufen
    08.01.2014
    Ob das wohl die zugewanderten besser ausgebildeten Arbeiter waren von drüben, Grenzgänger, oder aus den eigenen Reihen also CH. Dann werden die also vermutlich den Arbeitsplatz räumen müssen.