«Irreführend und gefährlich» Tesla darf nicht mehr für den Autopiloten werben

BERLIN - Nach diversen Unfällen greifen die deutschen Behörden durch. Der Begriff Autopilot wiege Tesla-Käufer in einer falschen Sicherheit.

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Hände ans Steuer! Wer ganz auf den Autopiloten vertraut, fährt gefährlich.

Reuters

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Herber Rückschlag für Tesla: Der Elektroautobauer aus Kalifornien darf in Deutschland nicht mehr für die Funktion des Autopiloten werben. Dies hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) verfügt.

Konkret: Der Begriff Autopilot sei irreführend. Die Selbstfahrfunktion des E-Autos stelle eine erhebliche Sicherheitsgefahr dar, argumentierten die KBA-Experten. Besitzer von Tesla-Autos würden sich im autonomen Fahrstatus in einer falschen Sicherheit wiegen. 

Die Debatte um die Autopilot-Funktion sorgt seit Monaten für Diskussionen, nachdem zwei tödliche Unfälle mit Tesla-Autos in den USA und China bekannt wurden.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat letzte Woche BLICK bestätigt, dass die Selbstfahrfunktion von Autos auf Schweizer Strassen zulässig ist. Die Rechtslage sei eindeutig. Der Fahrer muss jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug haben. Gegen die Aktivierung des Autopiloten beim Tesla spreche daher nichts. (hoa)

Publiziert am 17.10.2016 | Aktualisiert am 05.12.2016
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9 Kommentare
  • Ezio  Auditore 18.10.2016
    wow, echt jetzt? Zwei Unfälle durch Autopilot? Das ist ja eine unheimliche Zahl. Wie viele Unfälle gab es, als der Fahrer am Radio rumspielt und irgendwo reingedonnert ist? Vielleicht sollte man den Radio aus den Autos verbannen, sicher ist sicher.
  • Hansjürg  Meister 18.10.2016
    Mir ist es egal, wie die Teslafahrer das nennen wollen, ob sie es benützen oder nicht. Mein Auto hat ein Leergewicht von 2,6 Tonnen und hält jeden Tesla aus.
  • Markus  von Gunten aus Bern
    18.10.2016
    Ja da schau an. Es kommt ein ausländischer Konkurrent der technisch weiter ist. Das könnten wir doch glatt verbieten. Schliesslich hat man ja beim Diesel-Skandal gesehen, wie gut sich Industrie und Bundesamt kennt. Und auch bei Einführung eines realistischeren Verbrauchstests sah man es wieder. Die Welt wird aber nicht auf Deutschland warten.
  • Peter  Kraut 17.10.2016
    Ich werfe einfach mal die Frage auf: Wie viel mehr Unfälle hätte es gegeben, wenn der sogenannte Autopilot nicht eingesetzt worden währe. Ich bin Felsenfest davon überzeugt, dass dies andere Ergebnisse erzeugen könnte. Ich stelle aber fest, dass das Verbot von einem DE Politiker gefordert wird. Wie viel da die hinter her hinkende DE Auto industrie zu dieser "Meinung" beigetragen haben mag?
  • Markus  Buser 17.10.2016
    Ich finde das eh gravierend fahrlässig. Wann möchte man dann den Autopiloten verwenden? Wenn man es nach Definition machen möchte, muss man immer die Hände am Lenkrad haben. Eine Fehlfunktion erfordert meist eine schnelle Reaktionszeit. Das "Aufpassen" während dem fahren mit den Händen bereit am Lenkrad stelle ich mir wesentlich anstrengender vor als gleich selbst zu fahren.
    • Daniel  Wismer aus Freiburg
      17.10.2016
      Es ist viel entspannter, mit dem Autopilot von Tesla zu fahren. Ich greife einfach und schnell ein, falls das Auto nicht meine Ideallinie fährt.
    • Eduard  Clearmind 17.10.2016
      Dieser Sprücheklopfer von Musk hat noch andere Betrügereien auf Lager. So wird die Leistung generell als Nennleistung angegeben. Es ist dies die Leistung nach ISO 1585, die dauerhaft ohne Beeinträchtigung der thermischen Stabilität abgebbare Nettoleistung an der Kurbelwelle. Nun gut, diese beträgt bei Tesla 69 kW oder 94 PS. Tesla gingegen gibt nur wenige Sekunden lang zu realisierende Fantasiewerte von 700 PS an, was schlicht Betrug ist.