Internet EU-Parlamentspräsident für stärkere Kontrollen von Google und Co.

Hamburg – EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich dafür ausgesprochen, Internet-Konzerne wie Facebook und Google stärker zu kontrollieren. Denkbar seien dafür öffentlich bestellte internationale Gremien.

Martin Schulz: Stärkere Kontrollen für Google, Facebook und Co. play
Google's Zentrum der Macht in Kalifornien. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich für eine stärkere internationale Kontrolle von Internet-Konzernen wie Google und Facebook ausgesprochen KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Die WTO in Genf zittert Machtlos gegen Trump
2 Grossbank macht Jagd auf Studentinnen UBS gibt Schminkkurse
3 Schwere Zeiten für Kassiererinnen Jeder Dritte scannt bereits selbst

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Auf einer Veranstaltung in Hamburg bemängelte Schulz den fehlenden Willen der Internet-Konzerne zu mehr Transparenz. «Es kann nicht sein, dass Google mehr Einfluss auf mein Leben hat als ich selbst», sagte Schulz.

Es müsse global zu erarbeitende Grundsätze geben, nach denen die Konzerne arbeiten. Denkbar seien öffentlich bestellte internationale Kontrollgremien, denen gegenüber die Internet-Konzerne rechenschaftspflichtig seien.

Thema der Veranstaltung des deutschen Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» war der zunehmende Hass im Internet. Die Diskutanten waren sich einig, dass dieses Problem von Staaten allein nicht zu lösen sei, sondern nur global.

Teilnehmer Garton Ash warnte jedoch vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Internet und mahnte eine Diskussionskultur an, die auch abweichende und unbequeme Meinungen zulasse. (SDA)

Publiziert am 27.10.2016 | Aktualisiert am 28.10.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden