Inkasso-Firmen, Elektronik-Händler, Telekom-Firmen Das nervt die Konsumenten am meisten

Freche Zahlungsforderungen, gebrochene Garantieversprechen, mühsame Werbeanrufe: Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) führt eine Jahres-Hitliste über die häufigsten Klagen ihrer Mitglieder.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Ikea hat es rausgefunden So leben die Schweizer
2 Vergleich Wer reich werden will, muss in der Schweiz studieren
3 Ab September im Einsatz Hier kommt der Roboter-Pöstler

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
28 shares
22 Kommentare
Fehler
Melden

1 Inkasso-Firmen 761 Fälle

In der Öffentlichkeit spielen sie sich als Wohltäter auf, welche Jugendliche vor Schulden retten wollen. Im Kerngeschäft sind Inkasso-Firmen knallhart. Manche verlangen nicht nur Verzugszinsen, sondern machen zusätzlich einen «Verzugsschaden» geltend. Das ist illegal. Marktführerin Intrum Justitia hat in einem Musterfall gegen die SKS klein beigegeben. Dennoch reissen die dreisten Praktiken nicht ab.

2 Elektronik-Händler 685 Fälle

Das Notebook muss schon kurz nach dem Kauf in die Reparatur und läuft auch später nicht, wie es sollte. Dennoch tauscht der Händler das Gerät nicht gegen ein neues ein. Noch nerviger: Der Hersteller behauptet, der Nutzer habe den Schaden selber verursacht und verweigert die Garantie.

3 Telekom-Firmen 534 Fälle

Firmen wie TalkEasy, Suisse-Phone, Swisscall oder Freephone stehen seit Jahren weit oben auf der Ärgerliste der SKS. Ihre Verkäufer schwatzen den Kunden Knebelverträge auf. Bevorzugte Opfer sind ältere Personen.

4 Telefonverkäufer 500 Fälle

Firmen, die Konsumenten trotz Sterneintrag im Telefonbuch mit Werbeanrufen belästigen, sind lästig genug. Den Vogel schiesst aber die Firma Datacom ab: Ihre Anrufer zwacken den Leuten 99 Franken dafür ab, dass sie in Zukunft nicht mehr von Anrufern belästigt werden.

5 Banken 340 Fälle

PostFinance will Daten aus dem Zahlungsverkehr der Werbewirtschaft verkaufen. Dagegen wehren sich die Kunden. Ein Dauerärgernis bleiben die Provisionen in der Vermögensverwaltung. Viele Banken weigern sich, diese den Kunden auszuzahlen. Meist hilft nur die Drohung mit einem Prozess.

Publiziert am 07.12.2014 | Aktualisiert am 07.12.2014
teilen
teilen
28 shares
22 Kommentare
Fehler
Melden

22 Kommentare
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    08.12.2014
    Vielleicht gibts bald dein einbaubaren, selbst zu codierenden Chip, der unerwünschte Anrufe gleich aus der Leitung wirft....das wiederum würde den Telekomm-Anbietern nicht passen.
  • Heinz  Schmid 08.12.2014
    Bei der Intrum und jedem andern Inkassoservice sollte unbedingt bei einer Betreibung Rechtsvorschlag erhoben werden. In JEDEM Fall! Ruhe ist garantiert. Denn kein Inkassofritze wirft mehrere 100 Fr.Gerichtskosten für ein Rechtsöffnungsverfahren auf wenn er nicht weiss ob die Kohle dann reinkommt. Da dich die Intrum mit weiteren Brieflein torpediert, diese einfach ungeöffnet wegwerfen oder mit "refuseé" in den Briefkasten werfen.
  • Tyranosaurus  Rex 07.12.2014
    Die Intrum habe ich schon lange auf dem Kicker. Habe mal was etwas später bezahlt auf das Firmenkto wo ich die Ware her hatte und eine Woche darauf hatte ich schon die fiesen Schreiben von Intrum im Haus.Mailen und Anrufen nützt nichts,wird nicht zur Kenntniss genommen.Nur Schreiben und im schlimmsten Fall mit Charge hat etwas genützt.Diese Firma sollte endlich mal aus dem Handelsregister gestrichen und gesetzlich verboten werden.Das hat nichts mehr mit Inkasso zu tun,sondern nur Abzocke
  • Reto  Berger aus Zürich
    07.12.2014
    Am besten finde ich Firmen wie seach.ch, local.ch etc. die auf offiziell machen wie wir sind von Swisscom, Post etc. um sich einen Verkaufstermin zu erschleichen und einem dann mit einem mehrer tausend Franken wirklungslosen Werbeeintrag über den Tisch ziehen wollen. Leute legt einfach den Hörer auf, das ist die wirksamste Methode gegen diese Gauner.
  • Reto  Berger aus Zürich
    07.12.2014
    Ich habe einen Anrufbeantworter und Nummernerkennung. Ohne Nummer nehme ich nicht ab, Nummern die ich nicht kenne auch nicht. Die können auf meinen AB sprechen. Nehme ich trotzdem einmal ab und es ist Werbung oder Verkauf lege ich auf. Wenn das alle machen, verschwinden diese Firmen so schnell wie sie gekommen sind.