Industrie Marktschwäche bei magnetischen Bauteilen belastet Schaffner schwer

LUTERBACH - SO - Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 hat der Elektronikkomponenten-Hersteller Schaffner einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Der Reingewinn sank im Vergleich zum Vorjahr von 7,7 Millionen auf noch 0,4 Millionen Franken.

Schaffner: Verluste wegen Marktschwäche von magnetischen Bauteilen play
Der Komponentenhersteller Schaffner geht nach einem Gewinn- und Umsatzeinbruch im Geschäftsjahr 2015/2016 davon aus, dass nun die Talsohle durchschritten worden ist. (Archiv) KEYSTONE/GAETAN BALLY

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Das Unternehmen geht davon aus, dass die Talsohle damit durchschritten ist. Der Auftragseingang fiel mit 187,4 Millionen Franken um 8,8 Mio. Franken tiefer aus als im Vorjahr.

Der Umsatz verringerte sich mit acht Prozent im Geschäftsjahr 2015/2016 auf 185,6 Millionen Franken stärker als zuvor, wie Schaffner am Dienstag mitteilte weiter. Der Grund liege hauptsächlich in einer Marktschwäche in der Division Power Magnetics.

Erneut hätten sich die einzelnen Divisionen unterschiedlich entwickelt. Die Division EMC habe ihre international führende Position gestärkt, trotz eines leichten Rückgangs des Umsatzes um 1,6 Prozent auf 93,8 Mio. Franken. Der Umsatz der Division Power Magnetics brach um 28,7 Prozent auf noch 45,4 Mio. Franken ein. Ausgezeichnet entwickelte sich die Division Automotive, die den Umsatz um 8,3 Prozent auf 46,4 Mio. Franken steigerte.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. Zudem sollen Urs Kaufmann und Philipp Buhofer in den Verwaltungsrat gewählt werden. Kaufmann soll das Präsidium übernehmen. (SDA)

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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