Immobilien-Krise Luxus-Villen am Genfersee sind Ladenhüter

GENF - Am Genfersee stehen zahlreiche Villen zum Verkauf. Interessenten sind rar. Kehren reiche Ausländer der Schweiz den Rücken?

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Die Millionen-Anwesen am Genfersee gingen einst weg wie warme Weggli. Seit etwa zehn Monaten steckt der Wurm drin – die Preise sinken leicht.

«Die Krise trifft die Güter ab vier Millionen stark», sagt Immobilienmakler Dano Halsall zu «Le Matin». «Die Nachfrage ist in den letzten Monaten weniger stark», bestätigt auch Cyrill Aellen, Präsident der Genfer Immobilienkammer.

Beispiele für leerstehende Luxus-Anwesen gibt es zuhauf. Das 60-Millionen-Liebesnest von Phil Collins und seiner Ex zwischen Genf und Lausanne. Oder das Schloss in Allaman bei Morges VD – Preis: 120 Millionen Franken.

Wenden sich die Reichen der Welt von der Schweiz ab? Immobilienmakler Abdallah Chatila zu «Le Matin Dimanche»: «Die steuerliche Instabilität bei den bilateralen Abkommen hat einen grossen Teil der Attraktivität des Schweizer Marktes weggenommen.» (noo)

Publiziert am 19.08.2013 | Aktualisiert am 19.08.2013
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11 Kommentare
  • Martial  Callair aus Aargau
    20.08.2013
    Es war wirklich an der Zeit... Man kann mit allem übertreiben. Wenn man denkt, dass man in Frankreich oder Grossbritannien, einen Schloss mit zwei Türme, Fluss oder Quelle, für ca. 3 - 4 Millionen CHF erhältlich ist !!
  • Urs  Holzapfel 20.08.2013
    Nun,viele Ausländer merken,dass sie in der CH nicht besonders willkommen sind.Die Arbeitenden fürchtet man als Konkurrenten und bei den Reichen mag man im Grunde nur ihr Geld bzw. die Steuern,die sie hier zahlen.Das fördert nicht unbedingt den Wunsch,hier für immer bleiben zu wollen.
  • Philipp  Hofmann aus Kloten
    19.08.2013
    Die Villa am See ist zum banalen Cliché verkommen. Gefragt ist wirklich exklusives wie Häuser in der Stadt die dennoch im Grünen sind.
  • john  huber aus beromünster
    19.08.2013
    Immobilien-Krise der Superreichen. Dadurch wird alles in die Höhe getrieben. Wer leidet dadurch / der normale ehrliche Besitzer / Büetzer und die Mieter. Zinsen werden etwas steigen
    So kommt es sicher nicht gut.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    19.08.2013
    Ich habe nicht das geringste Bedauern mit den Besitzern. Wer solche Objekte kauft, muss sich vorher auch mit dem Problem der Wiederverkäuflichkeit auseinander setzen. Hände weg, wer es finanziell nicht verkraften kann, ein paar Jahre vergebens nach einem Käufer zu suchen!