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Die Aktion CD-Übergabe rollt an: Vier Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfahlen sind auf dem Weg nach Frankreich. Der Datendieb hat verlangt, dass die Deutschen ihre Daten im Nachbarland kaufen müssen, da er nur so einer Verhaftung entgehen kann., berichtet «Focus.de» .
Offenbar kennt die deutsche Steuerbehörde nun die Identität des Datendiebes. Für das Treffen wurde aber allen Beteiligten höchste Geheimhaltung auferlegt. Den Ort und die Umstände kennen nur ganz wenige aus der Steuerbehörde.
Auch deutscher Geheimdienst involviert
In den Datenhandel war offenbar auch der deutsche Geheimdienst (BND) eingebunden: Der Datendieb soll ursprünglich per E-Mail angefragt haben, ob Interesse an sensiblen Daten deutscher Kunden einer Schweizer Bank bestehe. Der BND sollte den Weg der E-Mail zurückverfolgen und den Verfasser enttarnen. Doch der Versuch misslang.
Inzwischen tauchen überall in Deutschland weitere Datensätze von Schweizer Banken mit mutmassluichen Deutschen Steuerbetrügern auf. Die Behörden des Bundeslandes Baden-Würtemberg bestätigten, dass Mannheimer Steuerfahnder den Kauf von Unterlagen deutscher Kunden bei Schweizer Banken und Versicherungen prüfen.
Dritter Fall von Datenklau in Bayern
Und auch in Bayern sollen die Steuerbehörden gleich Kunden zweier Banken auf der Spur sein, wie «Spiegel Online» heute meldet. Dabei soll es sich offenbar um eine kleine schweizerische Bank und ein Geldinstitut in Luxemburg handeln.
Sicher ist: Die 2,5 Millionen, die der Datendieb in Wuppertal für seine CD verlangt hat, konnten die Deuschen Steuerbehörden längstens schon wieder einspielen: In Berlin hat ein Deutscher Steuersünder mit einer spektakulären Selbstanzeige reinen Tisch gemacht und von seinem geheimen Konto in der Schweiz berichtet. Jetzt muss er 4, 5 Millionen Euro Steuern nachzahlen. (bih)
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Wer ist der Datendieb? Die Deutschen wissen es schon. (Keystone)