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137 Milliarden Franken stecken in Schweizer Briefkastenfirmen. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Firmendatenportals Moneyhouse hervor. Insgesamt hat Moneyhouse 30000 Briefkastenfirmen in der Schweiz gezählt. 85 Prozent davon gehören Ausländern. Sie sparen damit Steuern. Was in der EU für Ärger sorgt.
Denn mit diesen Vehikeln versteuern die Firmen ihre Gewinne in der Schweiz, obwohl sie ihre Geschäfte nicht hier betreiben. Für eine Briefkastenfirma braucht es lediglich eine Adresse, einen Handelsregistereintrag und ein Bankkonto. Die Verwaltung der Scheinfirma übernehmen Treuhänder oder Anwälte: Sie verdienen laut Moneyhouse mit einem Mandat zwischen 10000 und 30000 Franken pro Jahr.
Ein Unternehmen mit 500000 Franken Gewinn und Eigenkapital von 1 Million Franken kann laut Moneyhouse über eine Briefkastenfirma pro Jahr 200000 Steuern einsparen im Vergleich mit Deutschland.
Kein Wunder also, dass die Dichte an Briefkastenfirmen in der Schweiz so hoch ist. Am begehrtesten als Standort für die Briefkästen sind die Kantone Zug, Zürich, Genf und Schwyz.
Doch andere Kantone holen auf. Namentlich Ob- und Nidwalden, Appenzell Ausserrhoden, der Thurgau, Schaffhausen und St. Gallen.
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Freienbach im Kanton Schwyz ist ein begehrter Standorte für Briefkastenfirmen.