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Peer Steinbrück hat bekanntlich für die Schweiz in Sachen Steuern nicht viel übrig. Doch vielleicht sollte sich Peitschen-Peer zuerst um seine eigenen braven – und ärmeren – Steuerzahler kümmern. Denn die werden vom Staat geschröpft.
Eine internationale Studie der OECD in 30 Ländern belegt: Den deutschen Arbeitnehmern mit wenig oder durchschnittlichem Einkommen belastet der Staat bis zu 52 Prozent Einkommenssteuer und Abgaben. Das ist ein trauriger Spitzenplatz! Nur Belgien und Ungarn sind noch höher.
Mässig verdienende Singles triffts am härtesten in Deutschland. Ein Alleinstehender mit einem Einkommen von 44000 Euro kann sich 52 Prozent davon gleich abschminken. Verheiratete und Haushalte mit Kindern stehen besser da. Die Steuer- und Abgabenlast liegt je nach Einkommen zum Teil weit unter 40 Prozent.
Deutschland hat ein Steuerproblem. Der Bund der Steuerzahler fordert Steuererleichterungen für Deutschland. Nur zum Vergleich: Die Schweiz belegt einen der hinteren Plätze. Wir liegen laut der OECD deutlich unter dem Schnitt der 30 Mitgliedstaaten.
Bei uns blieben laut der Statistik einem zum Durchschnittslohn von 100 Franken beschäftigten Single nach Abzug von Steuer und Sozialbeiträgen noch 70,5 Franken übrig. (num)
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Schröpft sein Volk: Finanzminister Peer Steinbrück. (Keystone)