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Zusammen werden Glencore und Xstrata dieses Jahr einen Umsatz von 193 Milliarden Franken (209 Mrd. Dollar) erzielen. Durch diese Mega-Fusion entsteht der grösste Schweizer Konzern. Zum Vergleich: Nestlé kommt auf einen Umsatz von 110 Milliarden Franken.
Die Übernahme soll im dritten Quartal dieses Jahres über die Bühne gehen. Xstrata-Aktionäre erhalten 2,8 Glencore-Aktien pro Anteil. Mit einem Zusammenschluss werden zwei Gesellschaften wieder zusammengeführt, die vor einem Jahrzehnt aufgespalten worden waren.
Schon längere Spekulationen
Xstrata hatte damals Minen von Glencore in Australien und Südafrika für mehr als zwei Milliarden Dollar gekauft und war dann an die Börse gegangen.
Spekulationen über einen Zusammenschluss der beiden Konzerne gab es schon länger, vor allem seit dem Börsengang von Glencore im vergangenen Mai. Das Unternehmen, damals seit fast vier Jahrzehnten in Privatbesitz, hatte den Schritt mit besseren Zukaufsmöglichkeiten begründet.
Die Möglichkeit einer Fusion hatten auch schon die Chefs der beiden Konzern ins Gespräch gebracht: Ein Zusammenschluss würde Mehrwert schaffen, sagte etwa Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Und Xstrata-Chef Mick Davis hatte die Aussicht, dass beide Konzerne unabhängig bleiben würden, als «unhaltbar» bezeichnet.(SDA/rgj)
Glencore ist der grösste Rohstoffhändler der Welt. Der Umsatz: 145 Milliarden Dollar im letzten Jahr. Zum Vergleich: Nahrungsmittel-Multi Nestlé schafft es auf knapp 110 Milliarden. In über 40 Ländern beschäftigt Glencore 57'500 Mitarbeiter. Die meisten davon im Bergbau. Der grösste Schweizer Arbeitgeber Migros beschäftigt 83'616 Angestellte.
Glencore kauft und verkauft Rohstoffe wie Öl, Kupfer oder Aluminium. Doch die Firma aus Baar ZG ist längst auch ein riesiger Rohstoffproduzent und Logistikkonzern geworden. Dazu gehören 15 Produktionsstätten wie Erzminen und Kohlebergwerke. Für den Transport unterhält Glencore eine Hochseeflotte von gegen 170 Schiffen, die meisten davon gemietet.
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