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Der höchstbezahlte UBS-Manager im letzten Jahr heisst Carsten Kengeter. Er ist der Co-Chef der Abteilung Investment Bank und erhielt 13,2 Millionen Franken. Das steht im heute veröffentlichten Geschäftsbericht der UBS. Oswald Grübel steht mit seinen 3 Millionen Franken Lohn geradezu bescheiden da.
Doch Grübel erhielt noch mehr. Für alte CS-Papiere, die mit seinem Wechsel zur UBS verfallen wären. Die UBS entschädigte ihn dafür mit 13,1 Millionen Franken. Nicht in bar: Er erhielt dafür Vergütungsvehikel der UBS. Sie hatten bei der Zuteilung diesen Wert. Macht zusammen also 16,2 Millionen für den UBS-Chef.
1 Mio. zusätzlich für Kurer
Kaspar Villiger erhielt als neuer VR-Präsident 676571 Franken. Er wird damit sogar von seinem Vorgänger Peter Kurer überflügelt, der das Amt am 15. April übergab. Kurer erhielt 794008 Franken. Zusätzlich bekam Kurer aber noch 1 Million Franken. «Für laufende Beratungsdienstleistungen und Unterstützung bei der Übergabe seines Amtes an seinen Nachfolger», wie es im Geschäftsbericht heisst.
Insgesamt erhielten die UBS-Verwaltungsräte 7,9 Millionen Franken. Ehemalige Mitglieder, darunter alte Kämpen wie Robert Studer und Alberto Togni, erhielten 944000 Franken. An die Konzernleitung zahlte die Bank 68,7 Millionen Franken. An die Konzernleitungsmitglieder, die 2009 ihr Amt niederlegten, zahlte die Bank 41,3 Millionen Franken. (pft)