Grosse Abbauwelle rollt an Killen die SBB 1400 Jobs?

Bis zu 1400 Jobs sollen bei den SBB gestrichen werden, meldet der «Tages-Anzeiger». Vor allem in der Verwaltung wollen die Bundesbahnen Kosten einsparen. Morgen informieren die SBB.

Bei der SBB sollen 1400 Jobs gestrichen werden play
SBB-Chef Andreas Meyer will am Donnerstag über die Abbaupläne der Bahn informieren. URS FLUEELER

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Grosse Rosskur bei den SBB: Die Bundesbahnen wollen offenbar bis zu 1400 Jobs abbauen. Diese Zahl will der «Tages-Anzeiger» aus dem Umfeld der SBB erfahren haben. 

Umfassendes Programm

Der Kahlschlag wird intern «Railfit» genannt. Ein Kostensenkungsprogramm, das in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberaterin McKinsey erarbeitet wurde. Die SBB wollen die Öffentlichkeit morgen Vormittag über die Einzelheiten orientieren.

Ursprünglich war von einem Abbau in der Grössenordnung von 900 Stellen bis ins Jahr 2020 die Rede gewesen. In einer Einladung, die dieser Tage an die Medien verschickt worden war, nennen die SBB als Grund für das umfassende Kostensenkungsprogramm die «Kosten für Betrieb, Erhalt und Erneuerung der Infrastruktur». 

Verwaltung besonders betroffen

Der letzte grosse Stellenabbau bei den SBB geht auf die 1990er Jahre zurück. Damals wurde der Personalbestand von rund 40'000 auf etwa 30'000 reduziert. Heute arbeiten bei den SBB zirka 33'000 Personen. 

Der Grossteil der Stellen dürfte in der Verwaltung gestrichen werden, heisst es denn auch im «Tages-Anzeiger». Wie sich diese geographisch verteilen, wird sich morgen weisen. (hoa)

Publiziert am 21.09.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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  • Daniel  Grünenfelder 22.09.2016
    Ja, wer sich mit McKinsey einlässt ist logisch nachher gezwungen, Stellen abzubauen. Wie sonst sollte man diese ekelhafte Firma auch bezahlen können? Ich gehe nun schwer davon aus, dass der Abbau von ganz, ganz oben langsam gegen unten geht und nicht umgekehrt, d.h. angefangen bei den Angestellten und dort hört es auch schon wieder auf. Diese Chefetage der SBB gehört mal ganz gehörig ausgeräumt und durch Leute vom Fach ersetzt. Aber nur weiter so, ihr Firmen, wenn dann niemand mehr Arbeit hat...
  • Thomas  Minder 22.09.2016
    1400 Jobs killen aber in den nächsten 10 Jahren erhält die SBB 13000000000. für Unterhalt und anderen Schwachsinn??? Da stimmt doch etwas nicht?
  • Reto  Meyer aus Zürich
    22.09.2016
    McKinsey anstellen für eine Firmenanalyse - ist der grösste Lacher....
    Meist verstehen die dortigen Bubbis und Tussis gar nichts vom Kundengeschäft.
    Doch etwas schon - die eigenen Taschen zu füllen und sonst gar nichts.
    Selbst schon zweimal in Firmen erlebt - Ergebnis gleich null oder an die Wand gefahren...
    Das könnte die SBB selbst besser - wenn sie wollte und nicht noch irgendwelche Freundschaftsgeschäftli getätigt werden.
  • Ernst  Fischer aus Baltenswil
    22.09.2016
    Der erste der gehen muss, ist der Chef Meyer. Seit er an der Spitze ist, geht es mit der SBB nur noch bergab.
  • Manfred  Schnyder aus Wanzwil
    21.09.2016
    Die Unternehmung SBB, macht sich kein gefallen, wenn sie eine Unterberaterin nimmt die den Staatsbetrieb nicht kennt.