Grossdemo in Bern Schweizer Täxeler wollen Uber gegen die Wand fahren

Bis zu 800 Taxifahrer aus der ganzen Schweiz fahren am Montag durch Bern. Sie protestieren gegen den US-Fahrdienstvermittler Uber. Und übergeben dem Bundesrat einen offenen Brief.

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Der Taxifahrern reichts: Demo gegen Uber in Genf. Keystone

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Schweizer Taxifahrer haben genug vom US-Fahrdienst Uber. Unter dem Motto «Uber stoppen» findet am Montag in Bern eine Grossdemo statt. Die Organisatoren rechnen mit rund 800 Taxifahrern aus der ganzen Schweiz. Im Corso machen sie mit ihren Taxis auf die Missstände in der Branche aufmerksam. Kein Wunder: Viele Taxifahrer können von ihren Einnahmen kaum mehr leben.

«Uber hat für die Taxifahrer in der Schweiz drastische Konsequenzen. Der 50-Milliarden-Dollar-Konzern drückt die Preise und kassiert trotz geringer Leistung für jede Fahrt satte 20 Prozent Gebühr», schreibt die Gewerkschaft Unia in einem Aufruf zur Demo, der BLICK vorliegt.

Der Widerstand gegen die US-Firma im Silicon Valley wird immer grösser. In ganz Europa. In Genf ist der Fahrdienst bereits verboten worden. «Nun müssen auch andere Kantone nachziehen», fordern die Täxeler.

Montag um 14 Uhr setzt sich der Konvoi beim Stade de Suisse in Bewegung. Um 15 Uhr übergeben die Chauffeure dem Bundesrat einen offenen Brief. (pbe)

Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 28.06.2016
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12 Kommentare
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    26.02.2016
    Die Taxifahrer wuerden lieber gegen die Auflagen demonstrieren denen sie ausgeliefert sind anstatt gegen Uber. Ich miete lieber ein Auto fuer ein Tag als ein Taxi zu nehmen. Die meisten Taxis sind dreckig und werden nie gereinigt. Mich graust es in so ein Taxi zu sitzen. Bei Uber sind die Fahrzeuge sauber.
  • Daniel  Hofmann 26.02.2016
    Wenn wir die Qualität der Taxifahrer in Zürich im Vergleich zum Fahrpreis vergleichen, könnte es einem schlecht werden. Dass Taxifahrer Deutsch sprechen müssen kommt interessanterweise nicht von den Fahrern selbst sondern von aussen. Früher hiess es, wer nichts wird, wird Wirt heute heisst es Taxifahrer. Wenigstens haben wir mit Uber eine Konkurrenz gegen die überrissenen Preise der Taxifahrer.
  • Juerg  Suter 25.02.2016
    Es wird niemand gezwungen für Uber als Chauffeur tätig zu sein. Brotlos kann der Job also nicht sein. Würde es nach den Taxifahrern gehen, müssten somit alle Limousinenservice gestrichen werden. Konsequenz, die Taxifahrer könnten weiter abzocken. Uber ist toll und up to date!
  • Thomas  Muster 25.02.2016
    Die Taxifahrer sind die grössten Abzocker nicht nur in der Schweiz sondern weltweit.Unverschämte Preise.
  • Fabian  Häusermann , via Facebook 25.02.2016
    Bei UberX ist es so das von denn 1.80 Fr pro Kilometer nach Abzug der Servicegebühr für denn Chauffeur noch 1.35 Fr. bleibt und das Auto kostet nunmal einfach mindestens 1.95 Fr. wenn man über die Runden kommen will. Viele wissen nicht das die Taxiversicherung alleine pro Jahr knappe 6000 Fr. kostet, ist man noch Selbstständig so wie ich dann brauche ich noch eine SUVA Versicherung für 3500 Fr. pro Jahr.
    Also sind das schon mal ausgaben von knapp 10000 Fr. Also Liebe Kunden nicht motzen.