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CIT habe Antrag auf Gläubigerschutz unter Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts gestellt, teilte das Unternehmen mit. Demnach hat die Gruppe Verbindlichkeiten von knapp 65 Milliarden Dollar bei Vermögenswerten von gut 71 Milliarden Dollar.
Die Insolvenz ist die grösste Pleite seit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im September vergangenen Jahres. Zuletzt sicherte sich das Traditionshaus aber die Zustimmung seiner Gläubiger mit unbesicherten Anleihen zu einem geordneten Insolvenzverfahren.
Ende des Bankensterbens ist nicht abzusehen
In dem Verfahren will die Bank einen Teil ihrer Schulden abschütteln, um danach ohne diesen Ballast ihren Betrieb wieder aufnehmen zu können. Der angeschlagene Kreditgeber von Tausenden US-Einzelhändlern und kleineren Firmen war in der Finanzkrise ins Stolpern geraten, weil er sich im Kreditboom zu viele Hypotheken- und Studentendarlehen aufgeladen und einen Schuldenberg von 40 Milliarden Dollar angehäuft hatte.
Am vergangenen Wochenende hatte die Zahl der Insolvenzen von US- Geldinstituten die Zahl 100 überschritten. Bis jetzt mussten 115 Bank aufgeben. Ein Ende des Bankensterbens ist nicht abzusehen.
Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Häuser in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen kamen damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2000 Sparkassen und Banken unter die Räder.
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Pleite: die Kreditbank CIT. (Reuters)