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Der Vertrag über die Milliardenhilfe soll fast schon unter Dach und Fach sein. Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Europäische Zentralbank (EZB) und die EU werden bald Resultate präsentieren, sagte Bundeskanzlerin Merkel gestern. Die Regierung in Athen hofft auf eine Einigung bis Sonntag, berichten verschiedene Medien. Der Deal soll dem fast bankrotten EU-Mitglied erst einmal bis zu 45 Milliarden Euro verschaffen – noch in diesem Jahr.
Im Gegenzug verpflichtet sich Griechenland offenbar auf ein hartes Sparprogramm: Das Defizit des Bruttoinlandprodukts soll bis Ende 2011 von jetzt 13.6 Prozent auf 3,6 Prozent gesenkt werden.
Dicke Post für die Griechen: Mit dem Sparkurs diktiert der IWF unter anderem die Abschaffung der 13. und 14. Monatsgehälter für Staatsbedienstete sowie der 13. und 14. Monatsbezüge für Rentner. Auch die Steuern auf Tabak, Spirituosen und Kraftstoff sollen werden steigen – zum dritten Mal seit Anfang Jahr. (bih)
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Athen muss sparen lernen: Statue der Göttin Athene in der griechischen Hauptstadt. (Reuters)