Vor einem Jahr hat die Nationalbank SNB den Euro bei 1.20 Franken festgehämmert. Just zum SNB-Jahrestag legt der Walliser Familien-Ferienort Grächen nach.
Der Walliser Familien-Ferienort ist auch im Winter Euroland. Tourismusdirektor Berno Stoffel bestätigt BLICK: «Wir machen weiter. Wie im letzten Jahr gilt im Winter ein Euro-Kurs von 1.35 Franken.» Eine entsprechende Kampagne werde morgen Freitag lanciert.
Der Erfolg im Sommer, als der Euro sogar 1.40 Franken wert war, gab den Ausschlag für die Weiterführung der Aktion. Die Euroland-Gäste blieben nicht aus wie in anderen Orten. Im Gegenteil: «Wir hatten diesen Juli 25 Prozent mehr Hotelübernachtungen als im Juli 2011», freut sich Stoffel.
«Das unternehmerische Risiko hat sich also für alle Beteiligten gelohnt.» Wieder machen über 100 Betriebe bei der Aktion mit. Dazu gehören Besitzer von Ferienwohnungen, Hotels, Bergbahnen und Sportgeschäfte.
Schon in den letzten Wochen bekam Stoffel immer wieder Anfragen von ausländischen Gästen aus Deutschland, Österreich und Holland, die sich nach der Fortführung der Euro-Aktion erkundigten. «Das gibt uns Hoffnung für die bevorstehende Wintersaison», sagt Stoffel.
Gültig ist das Angebot von 5. bis 26. Januar 2013 und von 2. März bis 14. April 2013.
Weil ein massiver Einbruch der Gästezahlen aus den Euroländern drohte, spielte der Familienkurort Grächen VS seit letztem September Nationalbank. Wer in Euro bar bezahlte, erhielt als Gegenwert zuerst 1.35 Franken, im Sommer gar 1.40 Franken.
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