Gleich knallt's... Streit um Roboterauto-Test von Uber eskaliert

In Kalifornien lässt der Taxi-Dienst selbstfahrende Autos in den Verkehr: «Wir brauchen dafür keine Erlaubnis!» Die Behörden sehen das anders.

San Francisco: Selbstfahrendes Roboterauto des Taxidienstes Uber. play
San Francisco: Selbstfahrendes Roboterauto des Taxidienstes Uber. AP

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In der US-Stadt Pittsburgh sind die Regeln lascher. Dort erprobt der Fahrdienst-Vermittler Uber seit Spätsommer selbstfahrende Roboterautos – mit Passagieren an Bord.

Seit gestern können auch in San Francisco selbstfahrende Autos aufkreuzen, wenn man ein Uber-Taxi bestellt.

Die kalifornische Verkehrsbehörde stoppt den Uber-Test mit selbstfahrenden Autos. play
Die kalifornische Verkehrsbehörde stoppt den Uber-Test mit selbstfahrenden Autos. AP

Doch wenige Stunden nach Teststart bremste die kalifornische Verkehrsbehörde die Roboter-Autos aus. Grund: Uber hatte keine Genehmigung eingeholt. «Wir brauchen dafür keine Erlaubnis», sagt Anthony Levandowski, Chef des Roboterauto-Programms. Seine Begründung: Am Steuer sässen Menschen, die sofort eingreifen könnten.

Video bringt Uber unter Druck

Öl ins Feuer gegossen wurde durch ein Video. Darauf ist zu sehen, wie ein Uber-Roboterauto mit Sensoren auf dem Dach trotz roter Fussgängerampel weiterfährt. Lewandowski kontert: Das Auto sei in diesem Moment von einem Menschen gesteuert worden. Ausserdem sei es nicht Teil des Tests gewesen.

Die Verkehrsbehörde bleibt hart: «Das Unternehmen verstösst gegen das Gesetz, solange es seine selbstfahrenden Autos auf öffentlichen Strassen ohne eine Erlaubnis betreibt.» Die Firma müsse sofort bestätigen, dass sie die Fahrten einstelle.

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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