Gigantischer Auftrag aus Indien ABB zieht Deal über 640 Millionen Dollar an Land

ZÜRICH - Hervorragender Jahresstart für ABB: Der Zürcher Technologiekonzern erhält einen Mega-Auftrag für den Netzausbau in Indien.

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Gigantischer Auftrag aus einem Schwellenland für den Technologiekonzern ABB: Der indische Staat hat ABB und dem lokalen Netzbetreiber Powergrid beauftragt, ein 1800 Kilometer lange Stromübertragungsleitung für das 1,3-Milliarden-Einwohner-Land zu bauen. Indien spricht dafür ein Auftragsvolumen von 640 Millionen Dollar, umgerechnet 651 Millionen Franken.

ABB schreibt in einer Medienmitteilung, dass die Netzerweiterung zwischen der Stadt Raigarh in Zentralindien nach Pugalur im Süden des Landes eine der längsten Verbindungen der Welt sein wird. Dank ihr sollen rund 80 Millionen Menschen mit Strom versorgt werden. Und zwar je nach Wetter- und Windlage in beide Richtungen.

Der Auftrag wurde im vierten Quartal 2016 verbucht, das Projekt soll bis 2019 fertiggestellt sein. Die Aktie von ABB notiert am Dienstagmorgen 0.7 Prozent im Plus. Der Leitindex SMI steht 0.2 Prozent im Minus.

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 11.01.2017
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2 Kommentare
  • Harald  Maude aus Zürich
    10.01.2017
    Wie man die Inder kennt, könnte dies auch in langjährigen Zahlungs- & Rechtsstreitigkeiten enden. Für ABB bleibt die Hoffnung, dass sie einen schönen Teil als Vorausskasse verlangen und hieb- & stichfeste Garantien verlangen.
  • Peter  Schneider 10.01.2017
    Die ABB hat Erfahrung im Leitungsbau, hat sie doch auch auf den Philippinen zwischen einem Geothermie-Kraftwerk bei Ormoc auf der Insel Leyte und Manila die weltweit längste Gleichstrom-Hochspannungsleitung gebaut.