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Die SBB investieren in den nächsten Jahren so viel in ihr Rollmaterial wie noch nie: Bis 2013 wollen sie 59 neue Doppelstockzüge im Wert von 2,1 Milliarden Franken in Betrieb nehmen. Diese bilden den Auftakt zu Investitionen von insgesamt 20 Milliarden Franken.
Auslöser für die Milliarden-Investitionen sind die in den letzten Jahren sprunghaft steigenden Passagierfrequenzen. Diese können nicht mehr mit zusätzlichen Zügen aufgefangen werden, sondern nur noch mit leistungsfähigerem Rollmaterial.
Als erster Schritt schrieben die SBB heute im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) einen Auftrag für 59 Doppelstockzüge aus, die im Fernverkehr zum Einsatz kommen sollen. Der Wert dieser Bestellung beträgt 2,1 Milliarden Franken. Es handelt sich gemäss SBB-Angaben um die grösste Rollmaterial-Ausschreibung ihrer Geschichte.
Die Ausschreibung umfasst auch Optionsrechte für weiteres Rollmaterial. Die neuen Doppelstockzüge kommen ab 2013 als InterCity- (IC) und InterRegio-Kompositionen (IR) auf dem SBB-Netz zum Einsatz. Sie ersetzen altes, abgeschriebenes Rollmaterial.
Die 2,1 Milliarden bilden den Anfang zu einer riesigen Investitionsoffensive. Bis 2030 sollen weitere 18 Milliarden in neues Rollmaterial oder in die Sanierung des bestehenden gesteckt werden. All diese Investitionen bestreiten die SBB aus Eigenmitteln, die sie selber erwirtschaften muss. (SDA)
Die SBB rüsten auf: 59 neue Doppelstockzüge gibts bis 2013.- Reuters