Gewinneinbruch beim Pharma-Riesen Novartis-Chef verdient eine Million weniger

BASEL - Der Gewinn des Pharmakonzern Novartis schrumpft 2015 um einen Drittel auf 7 Milliarden Dollar. Das spürt auch CEO Joe Jimenez er verdiente «nur» statt 12,6 «nur» noch 11,6 Millionen Franken.

Novartis-Chef Joseph Jimenez hat den Konzern 2015 fokussiert. (Archiv) play
Novartis-Chef Joseph Jimenez hat den Konzern 2015 fokussiert. (Archiv) KEYSTONE/WALTER BIERI

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Die Fokussierung auf drei Geschäftsbereiche hat beim Basler Pharmakonzern Novartis im Geschäftsjahr 2015  zu einem Rückgang des Reingewinns um über ein Drittel auf 7,028 Milliarden Dollar geführt. Der Umsatz reduzierte sich um 5 Prozent auf 49,414 Milliarden Dollar.

Im vergangenen Jahr sei die Portfoliogestaltung abgeschlossen worden, solide Finanzergebnisse erzielt und die Kerngewinnmarge trotz starker Währungseffekte verbessert worden, wird Konzernchef Joseph Jimenez in der Medienmitteilung von heute zitiert.

Jimenez verdient 31'780 Franken pro Tag

Auch Jimenez spürt das Ergebnis im Portemonnaie. Seine Gesamtentschädigung wird mit 11,6 Millionen Franken ausgewiesen (nach 12,6 Millionen Franken im Jahr 2014). Er wirds verkraften. Umgerechnet verdient er 31'780 Franken pro Tag.

Der am zweitbesten bezahlte Manager war erneut Pharmachef David Epstein, der insgesamt knapp 9,0 Millionen Dollar nach 9,3 Millionen Dollar im Vorjahr erhielt. Sein Gehalt wird im Geschäftsbericht im Unterschied zu den anderen in Dollar ausgewiesen. 

Für 2016 kündigte Novartis strategische Schritte an: Die Division Alcon soll künftig auf ihre Kerngeschäfte Augenchirurgie und Kontaktlinsen und Kontaktlinsenpflege fokussiert werden. Dadurch soll das Wachstum im Jahr 2016 und darüber hinaus angetrieben werden. (SDA)

Publiziert am 27.01.2016 | Aktualisiert am 27.01.2016
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