Gewerkschaft jubelt B-Pöstler kommt doch nicht

Die Post wird das in Kritik geratene Postschalter-Projekt nicht umsetzten. Das freut Personal und Gewerkschaft. Dennoch bleiben Fragen offen.

Die Schweizerische Post lässt mit Postschaltern alles beim Alten play
Am Postschalter bleibt alles beim Alten. KEYSTONE/Christian Beutler

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Am Postschalter bleibt alles beim Alten. Die Post wird das umstrittene Postschalter-Projekt nicht umsetzten. Dies schreibt der Konzern heute in einer Medienmitteilung. Ziel des Projekts war es, dass nur noch ein kleiner Teil der Schalter-Angestellten alle heutigen Dienstleistungen anbieten solle. Der Grossteil der Mitarbeiter am Schalter hätte sich dann nur noch aufs Kerngeschäft konzentriert.

Die Idee war umstritten. Es drohten Änderungskündigungen. Die Gewerkschaft Syndicom befürchtete darum gar Lohnkürzungen – und hat deshalb vor ein paar Tagen dem Konzern eine Petition überreicht. 2000 Mitarbeiter hatten diese unterschrieben.

Entsprechend erfreut ist die Gewerkschaft über den jetzigen Entschluss. «Dies ist ein Erfolg für alle 6000 MitarbeiterInnen des Bereichs Poststellen und Verkauf. Mit dem Projektstopp sind Lohnkürzungen vom Tisch», schreibt die Gewerkschaft in einer Medienmitteilung.

Trotzdem: Syndicom erwartet von der Post weiterhin Transparenz und Mitwirkung. «Es kann nicht sein, dass zusätzlich Poststellen geschlossen werden oder die Lohnsenkungen mit der Umwandlung von Poststellen in Postagenturen durch die Hintertür umgesetzt werden», heisst es. (bam)

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 31.08.2016
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