Geile Mucke? «Playboy» lanciert App für «erotische» Musikvideos

NEW YORK - Erst durften sich die Fotomodelle des US-Herrenmagazins Playboy nicht mehr ausziehen, nun müssen sie auch noch tanzen: Das Heftli hat eine App veröffentlicht, mit der man für 99 US-Cent im Monat extra produzierte Videos anschauen kann.

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Gute Nachrichten für «Playboy»-Leser, die das US-Magazin bisher wegen der Artikel geschätzt haben: Für sie gibts jetzt auch eine App, die man zum Musikhören herunterladen kann.

So schaut das App aus: Wer das Video von «Maya» anschauen will, muss einen Franken pro Monat zahlen. Für leidenschaftliche Leser bietet «Playboy Music» immerhin eine Kurzbiographie der Dame. Sie kommt aus Sherman Oaks in Kalifornien. play
So schaut das App aus: Wer das Video von «Maya» anschauen will, muss einen Franken pro Monat zahlen. Für leidenschaftliche Leser bietet «Playboy Music» immerhin eine Kurzbiographie der Dame. Sie kommt aus Sherman Oaks in Kalifornien. Screenshot

In Zusammenarbeit mit dem bisher wenig bekannten Musikstreaming-Dienst «BAMM.tv» seit gestern die «Playboy-Music»-App erhältlich.

Damit kann man Videos anschauen, in denen «Playboy»-Häsli einsam vor verträumten Landschaften tanzen, sich räkeln, ein bisschen schauspielern und Tiere streicheln. Dazu läuft Musik von bisher wenig bekannten Künstlern.

«Playmate des Jahres» ist gratis, der Rest kostet

«Die Models sind mehr als nur sexy - sie sind der Fokus einer Geschichte, die Schönheit und Musik verbindet», erläutert Jeff LaPenna zum App-Start am Mittwoch. Er nennt sich «Creative Director» der App. Männer würden das neue Angebot «geniessen» und Frauen fänden es «ermutigend», bewarb er das neue Produkt.

Der Streaming-Dienst kostet einen Franken pro Monat. Gratis zu sehen ist das Video mit dem aktuellen «Playmate des Jahres», Eugena Washington. Sie ist die erste Titelträgerin seit dem Nacktfoto-Stopp beim «Playboy» (BLICK berichtete).

Das Herrenmagazin hatte im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets «völlig überholt». Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen - aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist. Zumindest im Mutterland der Zeitschrift, den USA. In Lizenzausgaben, etwa jener aus Deutschland, sind die Frauen nicht schüchterner geworden.

Im Gratis-Musikvideo streichelt Eugena Washington (31) einen Güggel. play
Im Gratis-Musikvideo streichelt Eugena Washington (31) einen Güggel. Screenshot

 

Mit Playboy Music steigen die Verantwortlichen in den boomenden Markt der digitalen Musik-Vermarktung ein. Im vergangenen Jahr hatten die Umsätze mit Musik via Internet erstmals die Erlöse aus dem Verkauf von Tonträgern wie CDs und Schallplatten überstiegen.

Hierfür waren in erster Linie die Streaming-Dienste verantwortlich. Ob die neue Playboy-App den Siegeszug der Technologie endlich besiegeln wird, ist noch unklar. Ebenso, ob der neue Dienst den finanziell angeschlagenen Playboy-Enterprise-Konzern (BLICK berichtete) retten kann. (SDA/ads)

Publiziert am 02.06.2016 | Aktualisiert am 06.06.2016
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