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Der Grossbank wird im Private Banking viel neues Vermögen anvertraut, und auch im Investment Banking ist der Kundenzulauf laut CS-Chef Brady Dougan gut.
Auf das neue Wettbewerbsumfeld sei das Modell der CS als integrierte Bank mit Private Banking, Investment Banking und Asset Management gut zugeschnitten.
Die langfristigen Wachstumsperspektiven für Vermögensverwalter seien intakt. Seine Bank sei gut positioniert und werde Nutzen daraus ziehen, sobald sich die Märkte drehten.
Die starke Bilanz der Bank sei ein Wettbewerbsvorteil. Mit einer Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio) von 10,2 Prozent zum Ende des zweiten Quartals gehöre die CS weltweit zu den bestkapitalisierten Banken. Ihre Anstrengungen zur Reduktion der Risiko-Positionen setze die CS fort.
Die Credit Suisse halte in diesem Umfeld besonders nach Übernahmemöglichkeiten im Private Banking Ausschau, sagte Dougan. Er sei überzeugt, dass sich günstige Gelegenheiten ergeben würden.
Zudem biete sich eine ausserordentliche Chance, neue Talente anzustellen, sagte Dougan. So hätten in der jüngsten Vergangenheit etwa in den USA qualitativ hochstehende Beraterteams zur Credit Suisse gewechselt. (SDA)