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Der ehemalige Kundenberater der UBS, Bradley Birkenfeld, brachte die Steueraffäre zwischen der Schweiz und den USA ins Rollen. Der Banker hat jedoch selbst keine reine Weste: Er half einem kalifornischen Immobilienhändler dabei, rund 200 Mio. Dollar an der US-Steuerbehörde vorbeizuschleusen.
Dafür wurde er zu 40 Monaten Gefängnis verurteilt. Einen Haftaufschub lehnte am Montag ein Gericht in Miami ab. Am Freitag muss Birkenfeld damit definitiv seine Haft antreten.
Doch der ehemalige UBS-Banker gibt sich nicht geschlagen: Jetzt klagt er gegen die Staatsanwälte. Denn diese hätten vor Gericht falsche Aussagen gemacht, wie das National Whistelblowers Center mitteilt.
Birkenfelds Anwalt fordert zudem eine königliche Belohnung für seinen Klienten: Bis zu 30 Prozent der Summe, die Birkenfeld dem US-Fiskus durch die Nennung von Steuerhinterziehern einbringe.
Der Ex-Banker rechtfertigt sich im TV-Sender «CBS», er habe auf 19000 UBS-Kunden aus den USA hingewiesen, die auf geheimen Konten der Schweizer Bank rund 20 Mrd. Franken angelegt hätten. Es sei ungerecht, dass nur er ins Gefängnis müsse. (noo/SDA)
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«Whistleblower» Bradley Birkenfeld. (AP)