Galaxy-Note-7-Verbot auf Flügen in die USA Swiss-Passagiere müssen Samsung-Handy Zuhause lassen

ZÜRICH - Nächste Hiobsbotschaft für den Samsung-Konzern. Die US-Behörden wollen gar keine Galaxy Note 7 mehr auf den Flugzeugen. Betroffen sind auch Swiss-Passagiere.

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Das Galaxy Note 7 sollte zum neuen Samsung-Flaggschiff werden. Doch jetzt darf man das Smartphone nicht mal mehr in Flugzeuge mitnehmen. Die US-Luftbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat am Samstagnachmittag (europäische Zeit) die Weisung herausgegeben, das Gerät ganz aus den Flugzeugen zu verbannen. Der Grund: Brandgefahr!

Das Smartphone soll weder im Hand- noch im normalen Gepäck transportiert werden. Bis jetzt war bei den meisten Airlines lediglich das Benutzen an Bord verboten. Bei der Swiss durfte man das Gerät nur im Handgepäck transportieren. 

Samsung Handy auspacken oder Flug verpassen

«Die Lufthansa Group kommt der Weisung auf allen Flügen nach Amerika nach», sagt Swiss-Sprecherin Karin Müller auf Anfrage von BLICK. Schon auf den Flügen am Samstagabend müssen die Galaxy-Note-7-Besitzer umpacken. Die Konsequenz kann für sie äusserst unangenehm sein: «Wir machen eine Durchsage am Gate», erklärt Müller. Wer ein solches Gerät dabei hat, sei es im Hand- oder Normalgepäck, müsse sich melden. Dann wird das Gepäck ausgeladen.

Der Passagier hat dann die Wahl, ob er sein Smartphone wegwerfen oder den Flug verpassen will. Ob die Swiss das Gerät allenfalls für die Dauer der Reise aufbewahren kann, werde individuell abgeklärt sagt Müller. Die Schwester-Firma Austrian Airlines habe aber schon klar gemacht, dass sie diesen Service nicht anbiete. «Wir wollen jetzt natürlich alle Kunden, die in die USA fliegen, informieren. Wie wir das machen, klären wir derzeit ab», so Müller.

Galaxy Note 7 von Air Berlin und Singapore Airlines verbannt

Andere Airlines reagieren auch. Medienberichten zufolge verbannen Air Berlin und Singapore Airlines das Galaxy Note 7 ganz aus ihren Maschinen. 

Der südkoreanische Konzern Samsung hatte am Dienstag entschieden, sein Pannen-Smartphone ganz vom Markt zu nehmen. Dies, nachdem ausgekommen war, dass auch vermeintlich sichere, neuere Geräte in Brand geraten waren.  

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 06.11.2016
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4 Kommentare
  • Rolf  Wysshaar 16.10.2016
    Samsung hat ja schon Alle zurückgerufen. Was soll dieser Quatsch jetzt von Swiss, Air Berlin usw, wenn gar keine mehr auf dem Markt sind? Hier wird wieder mal etwas aufgebauscht. Was ist den mit dem iPhone wo auch schon Telefone brannten und explodierten?
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    15.10.2016
    Fataler Fehler der Hersteller. immer mehr verwenden festeingebaute Akkus - somit kauft der Nutzer quasi eine Zeitbombe. Schon auswechselbare Akku haben schon gebrannt, dann kennt man aber den Hersteller und man kann Rückrufe organisieren und anderwertige Batterien kaufen.
    • Markus  Schweizer 16.10.2016
      Hat doch nichts mit festverbauter Akkus zu tun. Und übrigens per Post kann man keine Handies mit auswechselbarem Akku verschicken. Beim Note 7 siehts wohl eher nach einem Design mangel aus. Den der Akku Type (Hersteller) wurde beim Ersatz Note 7 gewechselt. Somit wäre das Problem auch mit einem auswechselbaren Akku wohl auch passiert.
    • Rolf  Wysshaar 16.10.2016
      @Schweizer
      Einen festverbauten Akku kann bei Erhitzung nicht einfach rausgenommen werden. Atürlich kann man solche Telefone per Post schicken oder wie machen es wohl die Onlinehändler?
      Mit Design hat das am allerwenigstens zu tun, egal ob ein anderer Txp Akku verwendet wird.