Gäste bestellen mehr Dicke Kellner bringen fette Umsätze

Eine neue Studie hat die äusseren Einflüsse auf das Konsumverhalten in Restaurants untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass übergewichtige Kellner die Gäste dazu bringen, mehr zu bestellen – besonders Desserts.

Diese Kellnerin würde laut einer neuen Studie wohl mehr verkaufen, wenn sie übergewichtig wäre. play

Diese Kellnerin würde laut einer neuen Studie wohl mehr verkaufen, wenn sie übergewichtig wäre.

Keystone

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Gastwirte denken sich womöglich, attraktive und schlanke Models im Servicepersonal könnte den Umsatz steigern. Doch weit gefehlt. Eine neue Studie beweist das Gegenteil.

In 60 unterschiedlichen Restaurants untersuchten Forscher bei 497 Probanden das Verhältnis zwischen dem Aussehen des Kellners und den bestellten Menüs. Die Studie von Tim Döring und Brian Wansink wurde in der Zeitschrift «Environment and Behavior» publiziert.

Mehr Dessert und Alkohol

Das Ergebnis: Je höher der Body Mass Index (BMI) eines Kellners oder einer Kellnerin, desto mehr bestellen die Gäste. Der BMI gibt das Verhältnis zwischen Körpergrösse und -gewicht an.

Lag der BMI des Kellners über 25, so war die Wahrscheinlichkeit viermal höher, dass die Gäste Dessert bestellten. Zudem gönnten sich die Probanden 17,65 Prozent mehr Alkohol.

Einen BMI von über 25 betrachten viele Wissenschaftler als Übergewicht.

Andere Merkmale weniger wichtig

Auch nach Einbezug von Ethnie, Geschlecht, Gewicht und Grösse unabhängig voneinander oder Alter blieb der BMI des Kellners ausschlaggebend für das Verhalten der Gäste.

Die Forscher vermuten, dass das Übergewicht des Kellner eine soziale Norm festsetze. Das heisst, Gäste empfinden bei der Wahl der Menüs nicht den Druck, wie dünne Models aussehen zu müssen.

Publiziert am 03.01.2016 | Aktualisiert am 03.01.2016
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Spektakuläres Kellner-Rennen

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4 Kommentare
  • sixtus  hochstrasser aus villmergen
    04.01.2016
    wenn ich in einem restaurant einen dünnen/schlanken koch sehe, vergeht mir der hunger!
  • Rodolfo  Giavelottino 04.01.2016
    Schief-dümmlich grinsende Tagesschausprecher animieren einer Studie zufolge zu einem Face-lifting, um entgleiste Gesichtszuüge wieder auf geordnete Schienen zu bringen. Die Schönheitschirurgie weiss unsere Tagesschausprecher jedenfalls zu schätzen.
  • Paul  Meier aus Bergdietikon
    04.01.2016
    Was wird als nächstes studiert??? Abgesehen davon, dass es unglaublich ist für so eine Studie Geld auszugeben - die Schlussfolgerungen sind schon etwas erstaunlich. Wenn ich mich schon mal für was überreden liess hing das sicher nicht vom Uebergewicht ab, sondern vom Lächeln und zuvorkommenden Service! Ob Dicke da besser abschneiden als "Normalos" mag ich zu bezweifeln. Doch es ist halt schon so, im Land der Studie sinde letztere dick.....
  • Marc  Schmid 03.01.2016
    Liegt es denn nicht eher daran, dass schlanke, hübsche Madels des öfteren angegafft, angemacht werden und aus dem Grund eher kalt oder sogar genervt mit ihren Gästen umgehen. Vielleicht vermindert das die Bestelllust und erhöht sie bei ihren dickeren Kolleginnen. Über was nicht alles Studien gemacht werden. Hab ich mir nocht gar nie überlegt :-D